Vielen Dank.
So dann wollen wir mal.
Da ich bei mittlerweile jedem umfangreichen Projekt eine Projekt-Doku führe (hat mir schon eine Menge Zeit und Arbeit erspart), gibt's jetzt erstmal etwas copy&paste.
(Anmerkungen für den geneigten Leser habe ich mit */ ... /* gekennzeichnet).
Projekt : 2179 (Science-Fiction)(Contest)
Projektbeginn : 20.08.2009
Letzte Änderung: 20.08.2009
Arbeitszeit(ca.):
Konzept/Design : 0,0
Modelling : 0,0
Materialien: 0,0
Szene/Beleuchtung: 0,0
Postwork: 0,0
Konzept des Weltraum-Jägers
Der zu konstruierende Weltraum-Jäger sollte nicht einfach nur aus Phantasie-Gebilden und futuristischen Maschinenteilen bestehen, sondern jede Komponente sollte eine plausibel erklärbare Funktion besitzen.
*/ (gewisse Science-Fiction-Freiheiten vorausgesetzt, natürlich) /*
Der Raumjäger sollte im Gesamteindruck futuristisch und schnell wirken, dennoch schwer bewaffnet und gepanzert sein und optisch gebraucht wirken, als hätte er tatsächlich lange Jahre im Weltraum seinen Dienst getan. Außerdem sollte bei der Konstruktion eine modulare Bauweise erkennbar sein, damit der Jäger zumindest noch entfernt an die Technologie erinnert, die wir heutzutage zur ISS hochschicken.
*/ Die Konzeptphase zog einen nicht gerade unbeträchtlichen Haufen zerknüddelten Papiers nach sich.

/*
Projekt : 2179 (Science-Fiction)(Contest)
Projektbeginn : 20.08.2009
Letzte Änderung : 24.08.2009
Arbeitszeit(ca.):
Konzept/Design : 15,0
Modelling: 0,0
Materialien: 0,0
Szene/Beleuchtung: 0,0
Postwork: 0,0
Nachdem ich das Wochenende über mit Ideen und Skizzen gespielt habe, steht nun das Konzept des Weltraum-Jägers, welcher das Hauptobjekt meiner Final-Szene darstellen wird. Das letztendliche Design verfügt über folgende modulare Hauptkomponenten / Eigenschaften:
Cockpit(shuttle) / Reaktorkern(zylindrisch) / 2 Tragflächen / Antrieb
Cockpit
Das Cockpit besteht aus einem Shuttle-Modul, welches im Notfall vom Rest des Jägers getrennt und mit einem eigenen Notantrieb weitergeflogen werden kann. Dieses Cockpit-Shuttle verfügt mit den Sekundärwaffen und der Raketenlast nach der Abtrennung immer noch über eine beachtliche Feuerkraft und kann notfalls sogar in eine Atmosphäre geflogen und auf einem Planeten gelandet werden. Hierzu müssen allerdings aus Gewichts- und aerodynamischen Gründen sämtliche Raketen/Torpedos abgeworfen werden.
Besatzung: 1 Pilot, 1 Waffenoffizier
Bewaffnung:
pro Cockpit-Tragfläche: oben: 1 Sekundärwaffe
unten: 2 Torpedos
1 Raketenpack
5 Raketen
Die Sekundärwaffen können auf den Tragflächen rotiert werden. Schussfeld 90 Grad, nach Abtrennung des Cockpits 220 Grad. Die Aufhängungen der Raketenlast sind starr nach vorn montiert. Unterhalb des Cockpits selbst befinden sich die Kurzstreckensensoren, die den Feuerleitcomputer der Bewaffnung mit Daten versorgen und die Kurzstrecken-Scans durchführen. Am Bug des Cockpits befindet sich der Ansaugstutzen für Atmosphärenflug.
Reaktorkern
Direkt hinter dem Cockpit-Shuttle befindet sich der Hauptreaktor, der die einzelnen Module des Jägers mit Hauptenergie versorgt. Bestandteil des Reaktorkern-Moduls ist der Überlichtantrieb, der aus einem Kranz aus sog. Hyperlichtpylonen besteht (blauglühend). Die Hyperlichtpylonen erzeugen hinter dem Raumjäger ein Kraftfeld, das dem Jäger den Überlichtflug ermöglicht. Das gesamte Reaktorkern-Modul kann auf der Längsachse des Jägers um 360 Grad frei rotieren.
Tragflächen
Die Tragflächen sind ebenfalls modular konzipiert. Jede Tragfläche ist mit jeweils zwei schweren Klammern aus einer Titanlegierung am Reaktorkern befestigt. Die Tragflächen können im Notfall entweder einzeln oder zusammen, entweder mit oder ohne Tanks, abgetrennt werden. Die Tragflächen rotieren zusammen mit dem Reaktorkern entlang der Längsachse des Jägers frei um 360 Grad.
Die Tragflächen bestehen aus folgenden Komponenten (von Flügelspitze Richtung Reaktor betrachtet):
1.) Flares. An den Tragflächen-Enden befinden sich die sog. Flares, die normalerweise auf ein intervallartiges Licht geschaltet und vom Raumjäger als Positionslichter genutzt werden. Im Bedarfsfall können die zylindrischen Flares jedoch abgefeuert werden und strahlen dann hell auf, als Signalrakete oder Leuchtfeuer.
2.) Langstrecken-Sensoren. Die blauglühenden Antennen der Langstrecken-Sensorik sind nach vorn ausgerichtet und ähneln nicht ohne Grund den Hyperlichtpylonen des Antriebs. Die empfindliche Elektronik der Sensoren befindet sich im Inneren des Flügels, geschützt durch eine zusätzliche Auflage Panzerung.
3.) Primärwaffen. Die Haupt-Energiewaffen können Bug bis Heck mit einem Schussfeld von 220 Grad rotiert werden. In Verbindung mit der Flügelrotation kann der Jäger seine Primärbewaffnung jederzeit in JEDE Richtung abfeuern.
4.) Steuerungsdüsen. Neben den Primärwaffen befindet sich auf jeder Tragfläche eine Steuerungsdüse, die aus folgenden Komponenten besteht: Ansaugstutzen (für Atmosphärenflug), Energiezuleitung, Abluftventilation (für Atmosphärenflug), Düsenauslass. Da Flugkörper mit einem starren Antrieb im Vakuum keine Kurven fliegen können, sorgen die Steuerungsdüsen in Verbindung mit der Flügelrotation für äusserst schnelle Wendemanöver. Der Jäger kann stehend seine Ausrichtung in 1.8 Sekunden um volle 180 Grad ändern, horizontal und vertikal.
5.) Hyperkomprimat-Tanks. Neben den Steuerungsdüsen liegen die Tanks, die den hyperkomprimierten Treibstoff enthalten, der zum einen im Reaktorkern für die Fusionsreaktion benötigt wird und zum anderen die Steuerungsdüsen versorgt.
Antrieb
Das Heckantrieb-Modul befindet sich hinter dem Reaktorkern. Der Heckantrieb liefert die konventionelle Schubenergie für normale Reisegeschwindigkeit und besteht aus vier großen Schubdüsen, die zu geringen Richtungskorrekturen auch abwechselnd aktiviert werden können. Das Antriebsmodul kann bei schweren Beschädigungen ebenfalls vom Rest des Jägers getrennt werden, damit dieser notfalls mit dem Überlichtantrieb aus einer Gefahrenzone fliehen kann.
Sonstiges
Neben der schweren Panzerung des gesamten Raumjägers werden Reaktorkern und Treibstofftanks durch einen Kollisionsschutz gesichert. Dieser Schutz besteht aus einem Gestänge, das bei geringen Geschwindigkeiten Beschädigungen durch Aufprall verhindern kann.
*/ z.B. beim Einparken.

/*
So. Das wär's erstmal. Anbei noch ein Testrendering vom fertigen Raumjäger.
Als nächstes geht es dann mit dem Modelling inklusive WIP's weiter.
Have Fun.
Lares.
"Heute sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen werden" (Sir Peter Ustinov)