von Michael am 11.08.2005, 15:27
Erstmal danke für eure Kommentare. Also das mit dem Hals ist mir auch schon aufgefallen .. stört mich auch ein wenig, aber heute Nacht sahs mit halbgeschlossenen Augen sowieso besser aus :D
Naja.. für den Hals ist es jetzt wohl zu spät.
Für Veni (und andere Interessierte) noch ein paar Infos:
Also entstanden ist das ganze nicht in PS, sondern in PhotoImpact.
Also im Hintergrund habe ich einen Mehrfarbigen Farbverlauf angelegt (der von Rotbraun über Orange zu Lila). Den habe ich dann ein wenig mit dem Filter "Stören" bearbeitet (wird dadurch ein wenig pixeliger).
Danach habe ich zig hunderte Linien unregelmäßig über diese Eben gelegt (die dunklen im Untergrund), diese auf glaube 80% Tranzparenz gestellt und mit der Farbverlaufseben vereint. Das ganze dann leicht weichegezeichnet, damit die Linien nicht zu hart wirken.
Danach habe ich den Kopf freigestellt, positioniert wies mir gefiel. Danach habe ich die Sättigung stark runtergeschraubt, bis das Gesicht fast schwarz/weiß war, die Helligkeit und den Kontrast so weit hochgedreht, bis das Gesicht wie überbelichtet wirkte.
Danach habe ich nur auf den Kopf noch einen zweiten Farbverlauf angewendet, der farblich zum ersten passte und den Kopf trotzdem stark vom Hintergrund abhebt.
Nun habe ich - wie Veni auch gesehen hat - die Augen blau eingefärbt und auch den Mund noch lila eingefäbt (man sieht ja, dass dort laut Farbverlauf eigentlich noch orange dran wäre), damit der Mund ein bischen irritierend hervorgehoben wird und die Sinnlichkeit betont.
Danach habe ich auch den Kopf mit dem Hintergrund vereint.
Jetzt habe ich mir an der linken Kopfseite und darüberhinaus eine beliebige Auswahl erstellt und dort - richtig von Veni erkannt - einen Mosaikeffekt angewendet, da dieser das ganze digital verpixelt erscheinen lässt.
Da Kinn und Haare eine sehr harte und mir zu pixelige Kante hatten, habe ich dort mit dem Werkzeug "Bürstenverschmierung" (verschmiert halt, aber vermatscht das ganze nicht, sonder es wird körnig) die Ränder bearbeitet, damit diese erstens besser mit dem Hintergrund vereinbar sind und zweitens weil durch dieses körnige Auflösen quasi das "Löschen" eines Bildes dargestellt werden soll (aber scheint ja nicht so zu gefallen :D ... naja.. ihr könnt ja auch nicht wissen, was ich mir dabei gedacht habe.).
Der nächste Schritt waren dann die Einsen und Nullen. Naja.. zufällig getippte Zahlen folge, die ich mit leichter Tranzparenz über die anderen Ebenen gelegt habe. Weil sie mir aber immer noch zu dominant waren, habe ich sie unregelmäßig mit dem Radiergummi "ausgeblendet".
Jetzt kamen noch die hellen Linien dazu, die im Unterschied zu den dunklen auch über das Gesicht verlaufen. Dadurch wollte ich erreichen, dass der Kopf nicht wie aufgeklatscht wirkt, sondern mitten in dem "digitalen Datengewirr" drinsteckt.
Als letztes kam noch unten mein Thema (übrigens in der Square721 BT gesetzt, eine sehr schön digital anmutende Schrift) gesetzt und die Punktmuster eingefügt, die auch noch mal den Titel durch ihre digitale Erscheinung (wie son Strom von Datensignalen) einbinden.
Fertig. Hoffe die Infos reichen :D
emefge, Michael.
Bei spontaner Ablösung unter der Einwirkung von Gravitationskräften ist die fleischige Kernfrucht zum Aufprall in unmittelbarer Nähe des Haupttriebs ihrer Erzeugerpflanze gezwungen. [Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.]