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[TAGEBUCH] ... einer Szene zum mitmachen ...

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[TAGEBUCH] ... einer Szene zum mitmachen ...

Beitragvon Gruber am 20.04.2006, 21:38

Soso, guten Abend miteinander,

ich habe mir gedacht, weil ich im Moment nichts zu tun habe, werd ich einfach mal anfangen ein Szenentagebuch hier im 3d-Bereich anzulegen.

Warum ich das tue?

1. ich habe gerade zu viel Zeit abends
2. ich denke das ist der beste Mittelweg zwischen Tutorial und Faulsein
3. weil ich das schon lange mal machen wollte


Das heißt hier wird eine Szene gebaut. In unregelmäßigen Zeitabständen kommt immer ein kleiner Tagebucheintrag mehr hinzu. Es wird nicht viel erklärt, wie man was macht, nur sehr grob. Dafür versuche ich die Planung der Szene umfangreich zu machen, damit man einen Eindruck hat, wie man eigentlich vorgehen sollte, wenn mans lange nicht schon so macht.

Dinge die mir bei der Erstellung der Szene auffalen, wie zum Beispiel Zeit gespart etc werd ich dazuschreiben, so bekommt man ein wenig vielleicht mal ein Gefühl, wie lange dies und das dauert und vorallem ob sich im Vergleich zum Zeitaufwand auch das lohnt, was ich gerade mache. Ich werde immer die Zeit mitlaufen lassen, sodass man auch mal sieht, wie lange ich wohl für diese eigentlich simple Szene brauche.

Fragen dann bitte per PN an mich, da sonst der Thread vielleicht zu unübersichtlich wird.



Und so fangen wir gleich mal an mit dem ersten Eintrag, der wesentlich zur Planung der Szene beiträgt an.


1. Eintrag - Die Planung

Normalerweise hat man schon ein Bild im Kopf, bzw eine Vorstellung von was die Szene handeln soll, wann sie spielt, wie die Wettervorhersage ist und so weiter.
Doch was, wenn man einfach keinen Plan hat was man tun soll und aber einfach C4D ein wenig herausfordern will? Ich habe da eine Lösung gefunden. Man könnte aber eigentlich sagen 2 Lösungen.


1.1 Die "faule" Lösung

Die erste Lösung von dem ganzen habe ich eigentlich durch zufall so entdeckt. Für viele ist es selbstverständlich und läuft schon im Unterbewussten ab, aber manche könnten es vielleicht auch nicht wissen.

Man schaut sich am besten einfach an, was die anderen so machen. Hierfür ist natürlich auf dW ein perfekter Platz (3d-Grafik, 3D-Battles). Allerdings ist das auch begrenzt. Ich empfehle von dem her eine weitere Seite aufzusuchen, die viele schon kennen und viele auch sehr schätzen.

http://www.deviantart.com/ eine Site wo unglaublich viele Arbeiten von Künstlern liegen. Von der digitalen Malerei, über die Fotographie bis zur Kohlezeichnung lässt sich da einiges finden. Man sollte vorallem nicht nur im 3D-Bereich sich umsehen, weil man sich denkt, die haben das mit 3D gemacht, also muss das gehen. Das wäre komplett falsch. Man muss sich hürden setzen und nur weil es schon einer geschafft hat in 3D umzusetzen heisst das noch lange nicht, dass ihr das auch könnt.

Der "Fehler" den viele hierbei machen ist, dass sie sich ein Bild anschauen, sagen "hmm ... Cool" und dann versuchen das nachzumodelln. Bing! Falsch! Dafür gibts Tutorials, die Grundlage für alles sind, was ihr in C4D macht. Ihr solltet euch verschiedene Bilder anschauen, selber dann nachdenken, was ihr machen wollt und (GANZ WICHTIG) eigene Ideen mit einbringen.

Sagen wir ihr habt eine Westernszene gesehen. Ein Showdown in einer ausgestorbenen Stadt. Ihr findet das Bild gut, wollt auch sowas machen. Ihr überlegt und überlegt und dann habt ihr selber eine Idee. Die könnte zum Beispiel so aussehen, dass der eine Cowboy am Boden liegt, der andere über ihn gebeugt ist und ihm gerade die Lieder nach unten klappt, wie es sich gehört.

1.2 Die zweite Lösung

Die zweite Lösung, die ich euch anbieten kann wäre von meiner Sicht aus die richtigere. Ihr schnappt euch ne Kamera (am besten Digi, sonst wirds zu teuer) und lauft einfach mal aus eurem Haus. Manche müssen nicht einmal aus dem Haus laufen.

Ihr müsst das "kreative Sehen" lernen. Überall um euch sind eigentlich erstklassige Szenen. Der alte Fernseher vom Opa auf dem Dachboden zum Beispiel ist euch ziemlich egal. Sieht auch nicht gut aus. Doch plötzlich, ihr habt die Kamera in der Hand, die Sonne scheint durch ein Dachfenster genau auf den Fernseher. Er wirft einen dunklen Schatten, der sehr dramatisch wirkt und ihr erkennt, dass der alte Hut von Oma Berta auf einmal sich in die Szene wunderbar einbringt. Ihr lauft ein wenig hin und her, habt einen guten Winkel gefunden und ihr habt schon eine wunderbare Szene.

Es sind meistens die kleinen Dinge, die wirklich eine gute Szene prägen. schaut mal auf den Boden und denkt einfach mal in einem Viereck. Irgendwann mal werdet ihr euch denken, "hey das Papier da auf dem Boden hat Style" und ihr habt schon mal einen Denkanstoß.

(Außerdem seit ihr dann an der frischen Luft!)


1.3 Auflösung der Lösungen!?

Zu den beiden Lösungen muss man allerdings sagen, dass diese rein aus meinen Erfahrungen sind und mir weitergeholfen haben. Ob sie das euch auch tun, müsst ihr einfach selber entscheiden und vorallem ausprobieren.

Beide Methoden sind übrigens auch ohne Problem zu verbinden. Man macht einfach beides, am einen Tag dies, am andern das, oder wies einem eben gerade reinpasst. Engagement ist das Einzige, was hier wichtig ist.

Aber es gibt natürlich auch Leute unter euch, die keine Lust haben die Realität einfach sinnlos nachzumodelln ohne Sinn. Für diese wird es schon schwerer, denn diese müssen sich viel ausdenken ...

1.4 Kreatives Denken

Kreatives Denken ... was ist das genau? Ich hab nun extra keinen Text von Wikipedia oder sonstwo hergenommen, sondern definiere es so, wie ich mir das denke. Muss sowieso jeder für sich herausfinden denke ich.

Für mich ist kreatives Denken ein Sinn, den man hat, aber oft nicht einsetzt. Es ist ein Sinn, der sehr gefordert wird und auch oft "da sein" muss. Man denkt sich aus allem sozusagen etwas, was man in eine Szene einbringen lassen kann, was allerdings (und das denke ich ist wichtig) auch einen Sinn hat. Zum Beispiel sieht man einen Kumpel gerade eine Flasche auf den Boden werfen. Der Sinn könnte einem sowas sagen wie ... "ok ... Umweltschutz, Flasche, Mülleimer ... ich sollte eine Szene machen, die aussagt, dass man den Müll der Umwelt zu liebe entsorgen soll". Das ist jetzt ein einfaches Beispiel, aber das kann auhc oft sehr tiefsinnig werden.

Kunst finde ich ist es etwas zu machen, was die Leute zum Nachdenken anregt. Alles andere finde ich ist eine Spielerei, mehr nicht. Aber genug von meiner subjektiven Seite :wink: .

Wenn man eine Szene aus dem Stehgreif zaubern will, dann gibt es bei mir auch so einige Denkprozesse, die ich versuche mal hier zu beschreiben.

- Der Sinn des Bildes Warum mach ich das Bild? Auf was will ich denn aufmerksam machen? Wen soll es betreffen / ansprechen? Aussage?
- Zeitpunkt Wann soll die Szene spielen? Nachts, Tags? 18. Jhd, 50v.Chr., 2060?
- Symbole Welche Symbole bringe ich ein, um die Aussage zu bekräftigen? Passen die Symbole zum Zeitpunkt? Metaphern?
- Umfeld Wo soll die Szene spielen? Auf einem Friedhof oder doch lieber im Supermarkt? Wie wirkt das Umfeld? Ist es freundlich, ist es düster?

Das sind die Hauptaspekte, welche ich in meinem Kopf ablaufen lasse. Denke das ist recht sinnvoll, weil sich so eine Szene richtig aufbaut.

Weitere Aspekte der Planung sind dann noch Dinge wie Kameraperspektive, Beleuchtung, technische Dinge eben. Aber die oberen sind denke ich mal die, die für ein Kunstwerk (nach meiner Definition) am wichtigsten sind.


So jetzt aber los mit modelln ... BING! Falsch!


2. Skizzen

Der nächste wichtige Punkt, der vielen einfach viel zu unsinnig erscheint ist das Anfertigen von Skizzen. Ich wette viele werden nun sagen :roll: ach das entwickelt sich, wenn ich anfange mit moddeln. Allerdings täuscht man sich hier sehr! Man fängt an einen kleinen Hausschlüssel zu moddeln, um eine Szene zu verwirklichen, in der der Schlüssel in der Tür steckt, da fällt euch auf beim Moddeln der Tür, dass der Schlüssel eine Länge von 200m hat.

Von dem her ist dieser Schritt bei professionellem Arbeiten essentiel notwendig.

Hier kann man frühzeitig Fehler in der Planung, wie zum Beispiel ein Fehler der Kamera früh entdecken und muss nicht nachdem ich das ganze gemoddelt habe die ganze Szene neu gestalten, sondern ziehe es sozusagen nach Plan durch. Natürlich entwickeln sich Dinge auch in der Erstellung der Szene, aber das Grundgerüst steht dann einfach und man kann alles besser abschätzen.

2.1 Aussehen der Szene / umsetzen

Wie nun soll man eine solche Skizze anfertigen. Ich habe da eine Methode, aber wie gesagt, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Den größten Teil der Zeit benötige ich für die komplette Szene. Da gehen viele Entwürfe drauf und man verzweifelt manchmal, aber durch die "Fehler" lernt man mehr als wenn man es "normal" macht.

Wichtig bei der Anfertigung ist vorallem, dass man nicht zu detailverliebt zeichnet oder mit Aquarell auf einmal anfängt. Das kann natürlich gut aussehen (Ellie :wink: ) aber für unsere Zwecke ist das total ungeeignet.


Zeichnen per Hand

Zeichnen per Hand ist wohl die einfachste Möglichkeit seine Skizze anzufertigen. Hierbei ist das Format des Blattes eigentlich unerheblich, da man ja einfach einen Rahmen ziehen kann und dort reinzeichnen kann. (logisch). Ein Bleistift, einen total normalen, wird jeder haben und ein Blatt ist auch einfach zu organisieren. Wer die Sache dann gemütlich angeht und sich auf den Balkon setzt, der wird vielleicht auch die Liebe zur Malerei finden. Das ist aber nur ein Nebeneffekt, genau wie das Schulen des zeichnerischen Umsetzens von Ideen.

Zeichnen per Grafik-Tablet

Das ist natürlich wieder mal die Variante für alle, dies digital mögen. Wer per Grafik-Tablet Skizzen anfertigt hat nicht wirklich viel zu beachten. Es gibt viele Programme, die dafür geeignet sind. PhotoShop, Corel Painter aber auch Paint können verwendet werden. Jedem, wie es ihm lieber ist.
Man sollte allerdings keinen zu dicken Brush nehmen, da sonst alles wieder unübersichtlich wird.


Tagebuch einer Szene
MfG

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Beitragvon Massacre am 20.04.2006, 21:54

Interessante idee bin mal gespannt :)
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Beitragvon Gruber am 20.04.2006, 22:21

20. April 2006 Zeitaufwand ca 25 minuten

Welche Szenen also habe ich mir nun ausgedacht?

Vorweg, ich habe mir keine Szene mit Tiefgang oder Symbolen ausgedacht. Ich denke das kann man so "öffentlich" nicht gut umsetzen und wird sich auch manchmal schwer erklären lassen. Von dem her bitte ich um euer Verständnis.

Ich habe eine (für mich zumindest) alltägliche Szene genommen aus dem Skatepark. Da ich ja schon die Szene im Kopf habe, weil sie wirklich so war, muss ich mir über Sinn etc keinen Sorgen mehr machen. Also hab ich angefangen mit der Skizze. ...

Bild
Man sieht den sehr einfachen Zeichenstil der ganzen Szene, wo nur die Hauptmotive hervorstechen.

Wichtig bei der Skizze ist, dass man die wichtigen Dinge sieht. Kann man bei meiner Szene denke ich ganz gut sehen, dass das Gras wichtig ist und das Skateboard. Der Schuh, die Beine und die Umgebung sind eher zweitrangig.

Ich habe mir nun noch die Mühe gemacht und Detailskizzen der einzelnen Objekte in der Szene anzufertigen. Ich sags mal ganz ehrlich, eigentlich brauch man sowas nicht. Normalerweise kann man einfach den Freund Google fragen und sich da ein Bild raussuchen. Da ich aber schon mein Grafik-Tablet draußen hatte, dachte ich mir, mache ich noch ein paar zur Übung und zur Demonstration, wie man manches nicht machen sollte.

Bild
Detailskizze und Überblick der Einzelteile des Skateboards

Hier sieht man eine Skizze, die sehr viele Informationen enthält.

Zuerst die Analyse des Zeichenstils. Vom Aufwand her würde ich sagen ist es recht einfach und zur Darstellung recht gut. Ein gutes Mittelmaß.
Was ich hier noch für mich gemacht habe (bzw für diejenigen, die keine Ahnung von Skateboarding haben) ist, dass ich das Skateboard in Einzelteile unterteilt habe und diese Farblich gekennzeichnet habe. Diese ganzen Einzelteile könnte man nun wieder in einer Detailskizze darstellen, was mir aber zu aufwendig war, weil ich drei Decks hier rumliegen hab und mein Freund Google mir auch weiterhelfen könnte. Aber das ist gerade für aufwendige Szenen mit kleinen Teilen eigentlich sehr nützlich.


Bild
Nicht nachmachen!

Ein perfektes Beispiel für Rumtrödeln bei der Planung. Diese Skizze ist ziemlich unsinnig. Sie gibt uns weder Informationen (ok ... das Gras ist Grün), noch zeigt sie was Gras wirklich ist. Da nützt der Satz "Wegen Nahaufnahme sehr detailreich" auch nichts, da das entnehmbar ist aus der Szenen-Skizze. Bitte nicht nachmachen!

Bild
Nicht nachmachen!

Ich denke hierbei sieht jeder, dass man viel Zeit investiert hat. Die Zeichnung ist gar nicht mal so schlecht und hat auch im Vergleich zu den anderen ziemlich lange gebraucht. Sowas dann eher bei der Malerei machen! Ein Klick auf http://www.titus.de oder ähnliche Seiten mit solchen Schuhen hätte einem eine bessere Darstelllung geboten und mehr Informationen. Fazit: diese Skizze war sinnlos.


Soviel von der Planung, bis zum nächsten mal,

und nicht vergessen ... Bild

Adios

Chris
MfG

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Beitragvon Manuel am 21.04.2006, 08:30

Also ich hab gerade leider keine Zeit das alles zu lesen, weils ja schon ein halber Roman ist, aber die Bilder finde ich schonmal klasse und vor allem kreativ. Ich mag diesen Zeichenstil eh total gern, wenn wild skizziert wird usw.

Wenn du nichts dagegen hast könnte man daraus dann auch ein Bautagebuch machen oder sowas in der Art. Wäre doch schade, wenn sowas irgendwann in der Versenkung der unendlichen Weiten des Forums versinkt... ;)

Lg,
Manuel ;-]
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Beitragvon Alex am 21.04.2006, 11:02

Jap Manu das hab ich auch gedacht! Als Bautagebuch oder als Artikel. Ich werd mir das jetzt mal alles durchlesen.... mal sehen wie weit ich komm :lol:

Aufjedenfall super was du da machst! Habs schon überflogen

lg,
Alex
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Beitragvon Gruber am 21.04.2006, 13:21

Jap,

Bautagebuch oder Artikel wären ganz gut würde ich sagen. So muss man sich nicht immer durchklicken. Man könnte es so aufbauen wie dieses Automodelling von der Gliederung her. Aber jetzt hab ich erst mal keine Zeit, erst heut abend vielleicht wieder :P ,


Adios
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Beitragvon Gruber am 23.04.2006, 22:01

23. April 2006 Zeitaufwand ca 10 - 15 minuten

So. Habe nun wieder ein wenig Zeit gehabt und habe diese natürlich sofort wieder für das Tagebuch genutzt. Ich hatte ja angekündigt, dass ich bald zum Modelling komme, doch bevor ich anfange mit dem Modelling habe ich mir einige Gedanken gemacht, welche von euch auch zu machen sein sollten vor einem Projekt, das gut durchstrukturiert werden soll.

Und zwar sollte man am Anfang immer die Maßstäbe im Auge behalten. Ich habe das Beispiel mit dem Schlüssel und der Türe schon gebracht, von dem her erlasse ich das euch und erläutere dies nicht noch einmal, da ich denke, dass man das so verstanden hat. Ich habe beschlossen, dass ich mit dem Skateboard an sich anfangen werde. Hierfür habe ich zuerst einmal recherchiert ...

3.0 Modelling
3.1 Wissen ist Macht

Bevor man richtig anfängt mit dem Modelling des Objektes, sollte man zuerst über das Objekt, bzw über Dinge die dem Objekt ähneln recherchieren. Hierfür gibt es wieder unseren Super-Freund namens Google, der aber auch nicht immer die Lösung bringt. In dem Fall ist es immer hilfreich mal im Freundeskreis bzw in der Verwandschaft nach zu fragen, denn da haben manche Leute mehr Ahnung als man meist denkt.

In unserem Fall hatte ich die meiste Ahnung aus meinem Umkreis, weil ich auch selber skate und von dem her das Knowhow und das Equipment hier rumliegen habe. Ich habe aber mit Absicht nun nicht mein Deck genommen und einfach die Einzelteile genau angeschaut. Ich habe es wie jeder Normalsterbliche gemacht und habe einfach Google befragt, wobei mir der relativ schnell http://www.titus.de empfohlen hat. Hier hab ich die Sektion Webshop gefunden, wo ziemlich viele Bearings, Achsen und Decks zu finden sind, auch mit einem Java-Zoom PlugIn. Das hilft schon mal extrem weiter. Wer sich dann auch noch mehr durchlickt kommt bald auf den Punkt Skateknowledge, wo man diese Grafik, die einem sehr viel verrät, auffinden kann.

Bild
Quelle: http://www.titus.de

Allerdings werden manche nun auch denken, die sich nicht auskennen, dass dieses Bild eigentlich auch sehr verwirrend ist. Viele kleine Teile, viel Text, viele Fremdwörter. Denoch brauchbar, allerdings muss man noch weitere Bilder sich besorgen (wie gesagt aus dem Weborder Service) und muss Wichtiges vom Unwichtigen trennen.

3.2 Wichtig / Unwichtig

Man muss genau seine Recherchen filtern. Wenn man eine Arbeit anlegen muss, muss man meist auch eine Quellenbewertung ablegen, was wir hier aber lassen, weil mich das viel zu viel an die Schule schon wieder erinnert und außerdem bei unseren Arbeiten fast keine Rolle spielt.

Man sollte sich bei der Trennung von Wichtigem und UNwichtigem immer nach folgendem fragen,

- Blickfeld Was sieht man überhaupt? Man kann ja nicht immer alles sehen bei einem Still, von dem her sehr wichtige Frage
- Detailgrad Welches Teil muss wie detailiert sein? Makroaufnahmen sollten sehr detailgetreue Objekte haben, Objekte im Hintergrund können ungenau sein
- Kleinteile Muss man nun wirklich noch das kleine Staubkern auf dem alten Fernseher mitmoddeln? Zeitsparpunkt

Nachdem ich mir diese Fragen gestellt habe kam ich zu folgendem Ergebnis, bezogen auf die Szene:

Aus der Kameraskizze kann man hierbei auch wieder viel Zeug entnehmen, welches einem hilft Zeit zu sparen. Diese zeigt uns nämlich, dass man zum Beispiel das Griptape fast gar nicht genau machen muss. Man sieht es nur ein klein wenig. Ich habe es aber trotzdem in die Planung mit aufgenommen, da man ja nie weiß ob man nicht noch das Objekt ein wenig dreht und sollte man dies tun, wäre dies ein wichtiger Punkt. Wichtig bei dem Deck sind alleine die Achsen und die Rollen. Wie aus den Recherchen entnommen wurde, sind die Kugellager auch ziemlich unwichtig, da man diese auch gar nicht sieht. Das Deck ist neben den beiden schon genannten Objekten das Wichtigste, darf aber auch weniger Details haben, da sich dieses über ein großes Areal verteilt.

Den Nutzen von diesen ganzen Vorarbeiten seht ihr nämlich jetzt. Aus dem großen Bild mit den vielen Fremdwörtern, Teilen und Informationen wurde nun ein kleiner Kreis gezogen, welcher nur noch 3 Bestandteile hat. Diese könnte man wiederum unterteilen und analysieren, aber das beschreibe ich hier nicht, denn das kann man dann selber machen. Als nächstes werde ich bzw werden alle die mitmachen, mit dem Modelling beginnen. Ob ich aber nun mit Achse, Rollen oder Deck anfangen werde, das wird nächstes mal aufgelöst.
MfG

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Beitragvon Gruber am 05.05.2006, 17:04

TAGEBUCH VORERST AUF UNBESTIMMTE ZEIT EINGEFROREN, WEGEN NEUER VERPFLICHTUNGEN. FERTIGSTELLUNG IST ALLERDINGS FEST GEPLANT!
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Beitragvon Lukas am 05.05.2006, 17:14

Schade :(
Weißt du ungefähr wann du weitermachen kannst?
"Wer sich Steine zurechtlegen kann, über die er später stolpert,
hat Erfolg in den Naturwissenschaften." - Erwin Chargaff
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Beitragvon Gruber am 05.05.2006, 17:34

Darüber spricht man nicht, aber ich denke dieses Jahr wirds noch fertig :P (eine alles-, nichtssagende Antwort)

Don't worry!
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Beitragvon Manuel am 05.05.2006, 17:36

Wie sagt man so schön?

It's done when it's done!
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