Hi du!
"ich studiere gerade Informatik" klingt echt klasse...als hättest du heute angefangen und Morgen bist du fertig damit

Programmier-Guru? Heißt er macht dann was? Wie realisiert ihr das denn? PHP, Javascript, ASP.NET und C#, AJAX?
Wie viele Erfahrungen hast denn du bisher mit Softwareergonomie gemacht? Ich denke ein Grundwissen sollte jeder Informatiker in diesem Bereich besitzen, denn es ist zwar nicht immer alles sinnig, was Softwareergonomen vorschlagen, dennoch gibt es viele brauchbare Ansätze, die beschreiben was der Mensch wirklich wahrnehmen kann und womit er nun wirklich effektiv arbeiten kann.
Ich persönlich habe ganz ehrlich gesagt noch nie mit InDesign gearbeitet, wenn es aber ähnlich zu Photoshop aufgebaut ist würde ich definitiv eine ähnliche Struktur verwenden. Du solltest niemals den Wiedererkennungswert unterschätzen, denn mit gewohnten Programmen in einer gewohnten Umgebung arbeiten Menschen meist am liebsten, vor allem wenn es um die breite Masse geht. Nicht umsonst spielt
SOA eine immer größer werdende Rolle, bei dem man dann versucht eigene Tools in Programme wie Outlook einzubetten, nur damit der Nutzer bekannte Programme intuitiv verwenden kann.
Intuitiv ist dabei ebenso wichtig. Bau deine Oberfläche und suche dir gegebenenfalls Testpersonen, die du darauf untersuchst wie sie reagieren, worauf sie achten, wohin zu zuerst schauen usw.
Ebenfalls sehr wichtig ist das was du schon angesprochen hast. Das Gesetz der Nähe, in dem man Dinge gruppiert die zusammengehören, was nicht immer trivial sein muss, denn oft lassen sich Dinge nach vielen verschiedenen Kriterien gruppieren.
Mach doch einfach mal einen Screenshot von InDesign und zeig dann mal eine Skizze wie du dir das vorstellst und dann reden wir drüber!?

Lg,
Manuel
![Extrem frech ;-]](./images/smilies/icon_impudently.gif)