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... als Hochzeitsfotograf

Fragen zum Thema Fotografie können hier gestellt werden

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... als Hochzeitsfotograf

Beitragvon Olaf am 18.04.2011, 13:12

Hallo Leute,

ich habe eine Anfrage bekommen, auf einer Hochzeit zu fotografieren. Dabei hätte ich das volle Programm zu absolvieren. Evtl. zuerst die Standesamtliche Hochzeit (Beginn 13:00 Uhr), dann aber gehts über zur kirchlichen um 15 Uhr bei der auch noch deren Sohn getauft wird. Also im maximalen Fall müsst ich im Standesamt, anschließend in der Kirche, dann Gruppen- und evtl. Brautpaarfotos machen. Dann bis 19:30 Uhr Fotos von den Gästen, den Spielen und was sonst noch so auf mich zu kommt. Ich habe das bisher noch nie gemacht und habe das aber auch direkt gesagt. Trotzdem oder gerade deswegen reizt mich diese Aufgabe auch. Ich werde mich natürlich bis dahin auch noch weitgehend Informieren und habe aber auch schon auf 2 Hochzeiten dem Fotograf assistieren dürfen.

Es könnten also gut 6,5 Std netto werden. Was kann/darf ich oder würdet ihr als Hochzeitsfotograf-Anfänger verlangen? Ich würde gerne einen Pauschalpreis vorschlagen und nicht pro Bild etwas verlangen wollen.

Mit fotografischen Grüßen
Olaf
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Re: ... als Hochzeitsfotograf

Beitragvon Sven am 19.04.2011, 08:30

Hi Olaf,

so weit ich weiß, ist das stark vom Fotografen und der Qualität der Bilder abhängig.
Es gibt Fotografen, die nehmen für eine Hochzeit 300€ - aber dementsprechend ottonormal sind dann die Bilder. Gutes sollte man hier nicht erwarten - Ich hab sogar einige gesehen, deren Bilder man auch mit einer normalen Kompaktkamera hätte machen können.
Dann gibt's noch die höheren Segmente, so um 1.500€ und mehr (nach oben ist kein Ende offen). Da kann man schon ein paar wirklich einmalige Aufnahmen erwarten, zum Beispiel macht der User Rocco aus dem DSLR-Forum sowas. Muss mal durch diesen Thread stöbern, da kommt immer wieder mal was von ihm.

Diese "Erfahrungen" sind aber nur angelesen, ich habe jetzt noch nie etwas mit einer Hochzeit zu tun gehabt, daher kann ich keine Garantie auf Richtigkeit geben. Ich hoffe trotzdem, sie helfen dir.
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Re: ... als Hochzeitsfotograf

Beitragvon Ihr-Fotomacher am 12.05.2011, 11:11

Olaf hat geschrieben:Was kann/darf ich oder würdet ihr als Hochzeitsfotograf-Anfänger verlangen?


Das ist natürlich eine Entscheidung die Du selber treffen mußt. Hast Du schon eine Entscheidung getroffen?

Als Denkanstoß kann man sich in diversen Handwerken die Berechnungsmodelle anschauen. Dort wird unterschieden zwischen Arbeitsstunde Azubi und Arbeitsstunde Geselle. Eine Unterteilung in Geselle mit x Jahren Berufserfahrung habe ich noch nie gesehen.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob Du dich in Kategorie Azubi oder Geselle einstufen willst. Wenn Du Dich als Azubi einstufst, solltest Du überlegen, ob Du den Job überhaupt (ohne einen Erfahrenen Kollegen) durchziehen willst. Ein Azubi arbeitet nämlich i.d.R. nur gemeinsam mit einem erfahrenen Gesellen. Das Problem ist halt, auch wenn Du das Braupaar gewarnt hast, wenn die Fotos nix werden -oder entscheidende Momente wie der Ringwechsel, etc. fehlen- wird Dich die Braut dafür hassen.

In jedem Fall solltest Du an doppelte Ausrüstung (ggf. ein gleichwertiger 2. Body aus dem Verleih) und genügend Speicherkarten und Akkus denken.

PS: Ich vermute mal, dass Du kein Gewerbe im Bereich ´Fotografen´angemeldet hast. Daher der Tipp: Frage mal bei der Handwerkskammer an, ob Du überhaupt was verlangen darfst. Das Problem könnte nämlich sein, dass Du erst ein entsprechendes Gewerbe anmelden mußt, was dann die Mitgliedschaft in der HWK und ggf. Berufsgenossenschaft nach sich zieht.
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Re: ... als Hochzeitsfotograf

Beitragvon Manuel am 12.05.2011, 12:53

Ihr-Fotomacher hat geschrieben:In jedem Fall solltest Du an doppelte Ausrüstung (ggf. ein gleichwertiger 2. Body aus dem Verleih) und genügend Speicherkarten und Akkus denken.


Guter Hinweis, sich einen weiteren Body zu leihen! Du machst das öfters, richtig? Wenn ja, gibts Tipps die man befolgen sollte?


Lg,
Manuel ;-]
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Re: ... als Hochzeitsfotograf

Beitragvon TheLimit am 12.05.2011, 23:29

Ich bin ja jetzt erst 18 geworden, aber ich hab auch schon einmal an einer Hochzeit und diversen Festen fotografiert. :mrgreen:
Das Brautpaar hatte damals die geniale Idee, dass ich mit einem Bilderrahmen rumlaufen solle. Die Bilder mit Rahmen vor den Personen kamen dann in ein Gästebuch. So habe ich absolut jeden an der Hochzeit fotografieren können und die Leute waren sehr aufgeschlossen! Es waren immer so 2-3 Leute im Rahmen und alle haben sehr viel gelacht.
Fand ich echt eine geniale Idee!

Zwecks Bezahlung hab ich mir eigentlich keine Gedanken gemacht. Ich habe gesagt, dass ich noch nie an einer Hochzeit fotografiert habe und auch nicht sehr erfahren bin und habe ihnen dann selbst überlassen wieviel sie mir zahlen. :wink:
Das Brautpaar war sehr zufrieden und sie waren total happy mit den Bildern. Ich habe Erfahrung gesammelt und sogar noch ein wenig Geld dafür bekommen. :mrgreen:
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Re: ... als Hochzeitsfotograf

Beitragvon Manuel am 14.05.2011, 13:42

Wobei das mit dem Bilderrahmen eine extrem gängige Methode ist, gell? ;-)
Finds aber ebenfalls gut...
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