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ISOwert Frage

Fragen zum Thema Fotografie können hier gestellt werden

Moderator: Alex

ISOwert Frage

Beitragvon Labrar am 31.07.2007, 21:24

Hallo.

Ich hatte gerade meine Schlangen draussen und dachte mir, knips doch mal ein wenig.

Einer meiner Buben machte es sich auf einem Natterterra breit wobei durch dessen Innenbeleuchtung folgendes Bild entstand
Bild

Das Bild ist nix dolles da keines meiner Schlänglein den Fotokasten liebt und sofort reis aus nimmt.

Ich habe auch eher eine Frage. Mal abgesehen vom Bildauschnitt( der ziemlich in die Hose ging) finde ich den Lichteinfall sehr gut. Allerdings war es real ein kleines bisschen heller. Ich bin da mit ISO 1600 ran.

Gibt es eine Möglichkeit in Zimmerbeleuchtung Bilder aufzuhellen ohne fremdbeleuchtung?

Objektiv/ Filter etc
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Beitragvon Dac-XP am 31.07.2007, 21:29

Also ich finde das Bild sehr gut! Brauchste gar nicht so herunterzuspielen. :wink:

Möglichkeiten hellere Bilder hinzubekommen, sind stärkere Glühbirnen, hellere Tapete, Reflektoren um das Motiv aufstellen oder Nachbearbeitung.
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Beitragvon Labrar am 31.07.2007, 21:40

Ja ich glaube ich habe die Frage falsch formuliert.

Das Bild ist um einiges dunkler als in real. Meine Objektive sind nicht gerade die Lichtstärksten. Gibt es eine Möglichkeit mit Filtern (wenn ja welche) Bilder auch bei wenig Licht an das gesehene Licht heranzufürhren?

Bzw. Gibt es Objektive die Lichtstark und dennoch bezahlbar sind? Canon/ Sigma usw sind es nicht.

Ich hoffe das war jetzt präziser gefragt :)

Kurz um. Kleines Geldsäckchen=viel Licht / möglich???

@ Dac Aber Danke für dein Kompliment
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Beitragvon Alex am 31.07.2007, 21:50

Hi,

erstmal vorweg, das Bild gefällt mir eigentlich auch gut... Was hättest du denn am Schnitt anders gemacht? Ich finde den rechten Bildteil bis zum Kopf recht überflüssig, von daher evtl. dort schnibbeln aber ansonst ist das in Ordnung.

Licht finde ich ebenfalls sehr interessant und trotz ISO 1600 hast du da kaum Rauschen drinne --> Nachbearbeitung?!

Lichtstarke Objektive sind nunmal teuer. Sie sind teuer weil sie lichtstark sind ;) das kann man drehen und wenden wie man will, es bleibt teuer. Ob man von Qualitätsmarken abweichen sollte die dann evtl. etwas billiger sind weiß ich nicht, ich würde das eher verneinen.

Ansonsten hast du bei jedem Objektiv natürlich noch die Möglichkeit die Blende zu öffnen, dann kriegste mehr Licht druff. Das reicht bei mir dann eigentlich auch ohne große Beleuchtung mit ISO 400-800 gute Fotos im Zimmer zu schießen. Ich weiß ja nicht wie deine Exif Daten aussehen?!

Ansonsten hilft da nur entweder in ein paar schöne warme Scheinwerfer zu investieren oder ein lichtstarkes Objektiv zu kaufen ;)

lg,
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Beitragvon Labrar am 31.07.2007, 21:58

Das Licht ansich finde ich so auch interessant. Ist nicht nachbearbeitet. Meine Frage zielte auch weniger auf dieses Bild speziell ab. An diesem Bild konnte man aber extrem gut sehen von welchem Problem ich gesprochen hatte.
Das mit den Lampen ist schon okay. :) Nur was ist wenn ich mal ein Motiv vor Augen habe, aber keine Lampe zur Hand ? Was zB meintest du mit "Blende öffnen"?
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Beitragvon Alex am 31.07.2007, 22:24

na die Blendenzahl manuell so klein wie möglich einstellen...
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Beitragvon Basti am 31.07.2007, 22:29

Oder je nach Motiv auch ein wenig an der Belichtungszeit ändern.

Damit habe ich zumindest bei mir schon ganz gute Erfahrungen gemacht.
Ich mache dann immer ein paar "Testfotos", um herauszufinden, bei welcher Belichtungszeit es authentisch wirkt.

Bei Motiven die sich viel bewegen ist dass dann natürlich schon schwieriger, wobei aber auch schon ein paar Zehntelsekunden viel ausmachen können ;)
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Beitragvon Labrar am 31.07.2007, 22:54

Ja das stimmt. Ich habe das richtige Mittelmaß für Belichtungszeiten noch nicht gefunden. Entweder zuviel oder zuwenig. Naja. Ich lerne ja noch :)

Owen Renicks hat mal geschrieben daß ein Bild so lange belichtet werden muss wie das spätere Betrachterauge benötigt um den Inhalt zu realisieren. Also je nach Bild zwischen ein paar Milisekunden bis zu mehreren Minuten.

Was haltet ihr von dem Ausspruch? Mal abgesehen davon das daß ein durchgeknallter Ami ist der sogar Geld für das ablichten eines Hundehaufens bekommt und das so gar nicht realisierbar ist.

Gibts wirklich eine Faustregel an die man sich in etwa halten kann?
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Beitragvon Alex am 31.07.2007, 23:55

lol

naja da mag zwar was dran sein... aber ein Tier kannst du nicht kürzer als 100-200 belichten ganz einfach weil es sich bewegt und es sonst unscharf werden würde ;) Betrachtungslänge (die ja eh subjektiv und immer verschieden ist) hin oder her
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Beitragvon Christian Trick am 01.08.2007, 10:48

Von dem Ausspruch halte ich nicht viel, er stammt aus einer noch analogen Zeit und bezieht sich eher aufs Großformat ;-)
Und selbst da ist da nichts dran.

Zum Thema Fausformel: Nein, gibt es nicht...
Entweder du verlässt dich auf die Automatiken deiner kamera, probierst so lang bis es passt oder bekommst ein Gespür dafür.
(Alternative: du kaufst dir einen Lichtmesser)

Geht niemals mit ner schwarzen Hose und rotem Polo in den Media Markt!
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Beitragvon Labrar am 01.08.2007, 22:18

Okay. Mit diesen Aussagen kann ich schonmal was anfangen. Danke euch allen.


Hier noch mal ein Bild von einem meiner Natterbabys( eines von vieren hat es leider nicht geschafft. Zu schwach). Dieses hat beim Anblick des bösen schwarzen Kastens genauso reagiert wie meine großen Schlangen. #


Die Flucht ergriffen. (Models wollen die wohl nie werden :) )

Das kam dabei raus

Bild

PS: Mit Nahlinse gemacht.

Das Baby ist im Durchmesser gerade mal 4mm dick und bringt vieleicht 12cm Länge aufs Maßband
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Beitragvon Dac-XP am 02.08.2007, 16:07

Jopp, heller ist es schon. Schade, dass der kleine sich abgewendet hat. Ich hätte zu gerne nochmal nen Kopf gesehen.
Schlangen sind coole Tiere.
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Beitragvon Labrar am 02.08.2007, 19:13

Ich versuch es heut nochmal :) Vieleicht klappts
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Beitragvon Gentle am 06.08.2007, 21:26

Fuer gewoehnlich bei unbewegten Motiven ne laengere Belichtungszeit.
Die Blende scheinst du dank der starken Tiefenunschaerfe sowieso sehr klein gewaehlt zu haben.

Bei einer Kamera, die ISO 1600 so wunderschoen weich abbildet, brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Prinzipiell gilt die Faustregel: Je mehr Ebenen draussen vom Spiegel trennen, umso duenkler. Sprich, jeder Filter macht das Bild in klein wenig duenkler. Es gibt suendhaft teure Restlichtverstaerker, alerdings ist sowas fuer den Homegebrauch eher nicht zutreffend ;)


Ich kann etwas ausm Naehkaestchen plaudern, weil meine EOS 300D ab ISO 200 die Bilder unbrauchbar macht: Schiesse ein dunkles Bild, bei dem das Histogramm zwar zeigt, dass alles dunkel ist, aber keine/kaum 100% schwarze Stellen aufweist. Dann ab in Photoshop und per Gradiationskurven das Bild vorsichtig aufhellen. Dabei kann es manchmal zu einem Rauschen kommen, da man den Helligkeitsbereich des Bildes vergroessert, und somit auch die Helligkeitsunterschiede der Korenung.


Viele Gruesse aus einem Amsterdamer Internetcafe,
Gentle
Das ist so, wie wenn man einen Kuchen bäckt und aus reiner Loyalität ein Stück Scheisse hineinwirft.
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