Toadie hat geschrieben:Also Deathadder kann ich nicht mehr empfehlen. Nach 1,5 Jahren darf für mich eine Maus nicht in der Form kaputt gehen. Aufmachen ist auch so eine Sache. Das macht man genau einmal Mal und dann wars das. Absolut schlechte Verarbeitung...
Hab mich immer noch nicht für eine entschieden. Muss ich erstmal ausprobieren aber schon mal danke für die Tipps
Jup Verarbeitung ist dann wieder ein anderer wichtiger Punkt. Bei meinen 3 Empfehlungen oben ging es rein um den Sensor.
Lukas hat geschrieben:Echt?
Willst dus mir vielleicht kurz erklären?
Ich find auf die schnelle leider nichts brauchbares dazu...
Ich dachte immer der Laser kann die Oberfläche genauer abtasten

Das mit dem Laser ist reines Marketing-Gewäsch, genauer sind die nur deshalb weil sie dank dem Laser einen höhere Abtast-Auflösung erlauben. Das man bei einer Bildschirm-Auflösung von 1920x1200 aber ohnehin kaum mehr als 1600 DPI bei einer Maus braucht wird gern verschwiegen. Bei oben genannter Kombi kann man die gesamte horizontale Breite des Monitors mit etwa 3cm Bewegung der Maus abdecken, ich denke viel feiner muss die Auflösung da kaum sein. Die Lasermäuse leiden zudem, wie bereits erwähnt, unter negativer Beschleunigung. Stells dir als Gegenteil zur Beschleunigung vor, quasi Ent-schleunigung. Wenn ich z.B. meine Maus einmal schnell und einmal langsam jeweils 10cm auf dem Pad bewege dann legt sie im Idealfall beide Male exakt die selbe Strecke auf dem Bildschirm zurück. Bei den Lasermäusen ist nun aber leider so das die Maus mit abnehmender Geschwindigkeit auch weniger Strecke zurücklegt. D.h. wenn ich die Maus schnell 3cm auf dem Pad bewege dann geht sie auf dem Bildschirm einmal exakt von rechts nach links. Wenn ich sie nun langsam 3cm auf dem Pad bewege dann komme ich plötzlich nicht mehr ganz bis zum linken Rand des Bildschirms da die Maus wie bereits erwähnt ent-schleunigt. Das zweite Problem der Lasermäuse ist das sie bei sehr schnellen Bewegungen Punkte nicht korrekt erkennen und diese dann überspringen, das sogenannte Skipping. Im Spiel macht sich das durch kleine Hopser des Cursors bemerkbar. Beide Sachen, die negative Beschleunigung und das Skipping, sind absolute Spielverderber wenn man vernünftig spielen will. Zudem haben Lasermäuse eine deutlich höhere Lift-Off Distanz als die LED bzw. Infrarotmäuse. D.h. der Laser tastet auch dann weiter ab wenn man die Maus vom Pad hebt. Die LED Mäuse hören schon bei wenigen Millimetern auf mit dem Abtasten aber die Lasermäuse tasten auch bei über einem Zentimeter weiter ab. Wenn man dann die Maus anhebt um sie umzusetzen verreißts den Cursor, bei LED Mäusen ist das bei weiten nicht so stark ausgeprägt. Man sollte sich auch von der Vorstellung lösen das Mäuse von Hersteller A. genauer sind als die von Hersteller B. denn beide Hersteller verbauen mit 90%tiger Sicherheit Sensoren von Agilent. Kurz gesagt haben z.B. die Copperhead, G5, G7, G9 und diverse NoName Hersteller alle den Agilent ADNS-6010 Sensor verbaut. Die DPI Unterschiede dieser Mäuse werden rein durch Softwareinterpolation erreicht. Der beste momentan erhältliche Sensor ist der 3G Infrarot Sensor mit 1800 DPI. Verbaut wird er unter anderem in der DeathAdder, Diamondback 3G und dem Refresh der MX518. Dieser Sensor leidet nicht unter negativer Beschleunigung und er skippt auch nicht bei schnellsten Bewegungen. Ein weiteres wichtiges Kriterium auf das man beim Kauf achten sollte ist, das die Maus eine Polling-Rate von mindestens 500Hz bietet. Niedrigere Polling-Raten sorgen beim spielen für ein schwammiges Gefühl aber wie bei so vielem gilt auch hier, wers nicht kennt wird es auch nicht vermissen.
