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Rechner bis 3.000 EUR

Fragen zum Thema Hardware können hier gestellt werden

Moderator: Basti

Rechner bis 3.000 EUR

Beitragvon bud am 03.01.2011, 09:34

Hallo Leute,

ich möchte mir in den kommenden Wochen einen neuen Rechner für grafische Arbeiten und das gelegentliche Zocken zulegen. Die Überwiegenden Bereiche, in denen ich Arbeite

3D-Grafik / Visualisierung (Maxon Cinema 4D, ZBrush, Octane)
Webdesign / Illustration / Konzeption (Adobe CS5 Master Suite)
Sonstiges (MS Office)

Folgende Konstellation habe ich mir mal zurecht gelegt, jedoch habe ich von der Hardware nicht (mehr) so viel Ahnung, sodass der einen oder andere Tipp gerne gesehen ist :)


- Gehäuse NZXT Phantom Big Tower (weiß) + 59.99EUR
- Netzteil 700 Watt BeQuiet Netzteil
- Mainboard (Intel) Gigabyte GA-X58A-UD3R (Chipsatz: Intel® X58 / ICH10R)
- Prozessor (Intel) Intel Core i7-970 6x 3.2Ghz
- CPU Kühler High End Wasserkühlung, intern
- Arbeitsspeicher 24576MB DDR3 Triple Channel 1333MHz (6x 4GB PC3-10600)
- Grafikkarte PCI-E 1536 MB NVIDIA Geforce GTX 480, DVI, HDMI
- Soundkarte Onboard Sound
- Laufwerk * BLU-RAY Brenner + DVD Brenner Combo Laufwerk
- 1.Festplatte 128GB, SSD, Lesen 200MB/s, Schreiben 70MB/s
- 2. Festplatte 2000 GB SATA (1x 2000 GB), max. 7200rpm, 16MB
- Card Reader / Floppy 3.5 Zoll/8.9 cm Akasa AK-ICR-10 BayMaster 18 in 1 Cardreader (schwarz)
- Windows 7 Betriebssystem Windows 7 Professional 64 Bit SystemBuilder + Installation
- Software Microsoft Office 2010 Home + Business Edition (PKC)
- Festplatte Extern Falls erwünscht, bitte auswählen
- Garantie 24 Monate Hersteller Garantie (99.99EUR)
- Service Pakete 24 Monate Pickup & Return, Technischer Support (29.99EUR)


Der Gesamtpreis dieses Systems liegt bei 3,093.88 EUR brutto. Das ist natürlich eine Menge Geld für einen Rechner, jedoch möchte ich dann wenigstens zwei bis drei Jahre Ruhe haben.

Was haltet ihr von dieser Konstellation?

Beste Grüße, Bud
bud
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Re: Rechner bis 3.000 EUR

Beitragvon Manuel am 03.01.2011, 21:33

Hi Bud!

Ich müsste mich auch wieder in die aktuelle Hardware einlesen, was ich quasi auch alle 3 Jahre tue um mir mal wieder meinen aktuellen Rechner zusammen zu bauen. Was du da vor hast, halte ich aber mehr oder weniger für unsinnig...
Mein letzter Rechner hat knapp 700 Euro gekostet, ist bereits 2 oder 3 Jahre alt und auf dem läuft noch immer nahezu alles an Spielen (wobei ich nicht mehr spiele und es daher nur schlecht beurteilen kann) und Grafik-Arbeiten laufen mit 8GB RAM ebenfalls mehr als flüssig.
Das was du da tust ist meiner Meinung nach Geld aus dem Fenster zu schmeißen, indem du dir High-End-Komponenten zusammen würfelst, die innerhalb der ersten paar Monate nur noch die Hälfte des Geldes wert sind. Bedenke vor allem, dass 700 Watt ordentlich Strom fressen, als das du den RAM auch nicht zwingend brauchen wirst oder was berechnest du bitte an Bildern in Cinema 4D, die dann nicht mal 2 Minuten länger rendern dürften? ;)

Insgesamt bin ich wie gesagt der Meinung, dass du zu viel für zu wenig "Mehrgewinn" zahlst, aber natürlich liegt die Entscheidung bei dir. Ich würde es jedenfalls nicht tun.


Lg,
Manuel ;-]
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Re: Rechner bis 3.000 EUR

Beitragvon bud am 04.01.2011, 07:58

Guten Morgen Manuel,

danke für deine Antwort. Wahrscheinlich habe ich mich etwas ungünstig ausgedrückt. Das "zocken" können wir getrost vollkommen außen vor lassen. Wenn ich eine Stunde im Monat dazu komme, dann ist das schon viel (daher "gelegentlich").

Mir geht es vorwiegend um grafische Arbeiten. Da geht es auch nicht darum, ob ein Bild nun "zwei Minuten" schneller rendert - sondern ob z.B. eine Animation statt ggf. 120 Stunden nun ggf. nur noch 60 Stunden rendert. Ich betreibe das Ganze zwar nur Semiprofessionell (halb Prof. / halb privat) - jedoch trotzdem recht intensiv.

Aktuell arbeite ich auch einem Core2Quad Prozessor mit 8GB RAM und einer Quaddro FX 580 Grafikkarte. Dieser Rechner ist mir jedoch mitlerweile zu langsam, sodass ie Komponenten auf jeden Fall hochwertiger sein werden müssen - da führt kein Weg dran vorbei.

Die Frage ist nun nur noch, was ist sinnvoll, was kann man sich sparen?

Wie schaut es z.B. mit der SSD-Platte für Betriebssystem etc aus?
Wie schaut es mit deme Arbeitsspeicher aus (8GB sind aktuell grenzwertig bei mir; 12 jedoch bei 6 Kernen (+ 6 virtuelle Kerne?) ggf. zu wenig?)?

Beste Grüße

Bud
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Re: Rechner bis 3.000 EUR

Beitragvon Lamarc am 04.01.2011, 22:48

das würde ich mal in Frage stellen. Also mit der 1,5gb ram regel pro kern fährt man recht ordentlich. mit nem Quad hast du ja 2gb pro kern. Wenn der nich flüssig in allen lebenslagen läuft müsstest du mal dein workflow überprüfen. :P

Also ma grob geschätzt .. selbst wenn bei HT der Ram bedarf nochma bissi größer ist. müsstest du bei 6 kernen trotzdem mit so 14-16gb ram locker hin kommen. Je nachdem was du 3d machst ist es eh etwas unterschiedlich ob du soviel speicher überhaupt brauchst. Bei Photoshop und Co ist das eh wurscht .. die profitieren bei dem Rechner nichtmal mehr richtig von der Power. Maximum Rechner is nich immer gleich Maximum an Leistung .. nicht das du dann enttäuscht bist.

Wenn du viel 3d machst hol dir so n doppel cpu mainboard und pack 2 6kerner drauf .. dazu 24 gb ram und spar dir dafür die ssd und bissi anderes spielzeug wie ne neue quadro oder so

edit: ich glaub bei den werten und dem was du willst könntest du warscheinlich auch zum aktuellen mac pro greifen. Mehr Leistung gibts glaub derzeit nicht für Consumer
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Re: Rechner bis 3.000 EUR

Beitragvon Steinelt am 05.01.2011, 16:55

Hallo Lamarc,
ich denke auch das 3000€ übertrieben ist.
Kannst ja mal hier vorbeischauen, diese Foren werden immerwieder aktualisiert und hört sich gut an:
Der ideale Gaming PC http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=215394
Sehr wahrscheinlich auch für Cinema 4d und co geeignet.
Der ideale Multimedia PC http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=336072
Der ideale Office PC http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=332392

Am interessantesten wird 'Der ideale Gaming PC' für dich sein. Doch die zusammenstellung hört bei einem Preis um 1000€ auf wie du siehst...
Kannst ja mal reinschnuppern,
Gruß Nico.
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Re: Rechner bis 3.000 EUR

Beitragvon cgu am 06.01.2011, 09:31

Also ich denke, das ein Gamging-PC nicht wirklich das Problem löst. Gaming und 3D-Arbeiten decken sich nur in einem kleinen Bereich, was die Leistungsanforderung angeht. Die dort ausgeschriebenen Gamging-Rechner sind fürs Gaming gut - wenn er aber aktuell mit 8GB nicht auskommt (steht ja im Eingangstext), muss halt mehr her. Egal, ob ein "Gaming-Rechner" das braucht oder nicht :-P

Mich würde diese Thematik auch mal interessieren. Beispiel: Wir viel Ram ist in diesem Fall wirklich nötig? Reichen 12 oder 16 GB aus, oder sollten es schon 24 sein, da der Prozessor soweit ich weiß ja auch noch 6 virtuelle Kerne hat (bin mir jedoch nicht sicher). Wenn dem so wäre, wären es 12 Kerne, die dann je 2GB hätten. Das wäre ok - weniger als 2GB pro Kern halte ich für zu wenig.
beste Grüße,
Florian Petri
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Re: Rechner bis 3.000 EUR

Beitragvon Gazeem am 06.01.2011, 21:57

Und mich erst :lol:

Teilweise hat man so einen Aha-Effekt und dann liest/sieht man das nächste zum Thema und alles vorherige plausible klingt wieder unwahr. Liegt wohl aber auch daran das man(ich) nicht weiss auf welche Parameter es ankommt.
Denke es kommt auch auf das Gebiet im "3D Anwedungsbereich" (multires sculpting, massive BP3 Dateien, CAD, etc) stark an.
Zum Beispiel wenn es um die Wahl der GPU geht (unbiased Render aussen vor), bei dem einen Bereich ist man wohlmöglich mit einer 512mb bestens bedient und bei CAD auf 2 großen screens sind dann wohl 1,5GB besser. oder?

Sind doch soviele Punkte die zu beachten sind. Habe auch letztens erst gesehen das die photoshop Variante in 32bit in vielen Sachen enorm schneller ist als die 64bit variante. Hätte ich auch niemals mit gerechnet.

Ich habemir ja vor ein paar jahren auch mal einen deratig teueren PC mit 2Jahre Vor Ort Service bauen bei Dell bauen lassen, und damals war er mir es auch Wert (schon wegen dem Service, der auch wirklich 1A war und von IBM übernommen wurde).
Nun habe ich gerade einen HP z400+z800 (Gehäuse mit mainboard+heatsink) als Austellungsstück gekauft und bin voll auf begeistert bei dem Preis. ich werde wohl nie wieder "neue" PC kaufen...rausgeschmissenes Geld :lol:

HP Z400 mit
1xIntel Quad-Core XEON W3520,
DVD±RW (±R DL) / DVD-RAM/LightScribe,
8 GB RAM 1033MHz, 1xHP 300GB SAS 15.000rpm,
1xHP Western Digital VelociRaptor 160GB, SATA 10.000 RPM
1xATI FirePRO v3800 - 512MB
inkl. Vor-Ort (HP Care Pack) bis März 2015 - :D für glatte 499€ geholt, da konnte ich ned wiederstehen. Ist so ein Demo Gerät welches wohl nur einmal lief, so sieht es auch aus ;-]
Ist nun auch nicht mehr der neuste aber zu dem Preis und car pack musste ich zugreifen. Wobei ich die HDD nochmal tauschen werde...Ist alles nicht das neueste vom neuesten aber erheblicher Lesitungszuwachs für meiner einer. Und derzeit kostet das gleiche Model neu mehr alks das doppelte...mit 1 Jahr weniger Service ;)



Renderboxxx ist natürlcih auch was feines... Soll laut benchmarks fast doppelt so schnell sein wie der HPz800 (Vollaustattung) http://www.boxxtech.com/products/3DBOXX/4800_Overview.asp?mtcCampaign=-1&mtcEmail=55870624
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Re: Rechner bis 3.000 EUR

Beitragvon Furumaru am 06.01.2011, 23:43

Warum ihr in RAM pro Kern rechnet erschließt sich mir nichts ganz, das macht keinen Sinn. Sinnvoller wäre es darauf zu achten das das 1366 Board Triple Channel nutzt, d.h. er sollte möglichst 3 bzw 2x3 gleiche RAM Module kaufen. Da er außerdem mit Octane rendert, wären z.B. 2x GTX460 (die 1GB Version) mit zusammen 672 Cuda Cores gut 50% schneller als eine GTX480 mit 480 Cuda Cores und das bei geringerem Preis. :wink:
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Re: Rechner bis 3.000 EUR

Beitragvon cgu am 07.01.2011, 07:01

Octane hatte ich ganz außen vor gelassen - stimmt. Unterstützt Cinema im Viewport eigentlich auch SLI bzw. generell mehrere Grafikkarten, sodass der Viewport dadurch auch in Cinema schneller würde?
beste Grüße,
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Re: Rechner bis 3.000 EUR

Beitragvon Furumaru am 07.01.2011, 14:25

Per Default gibt es kein SLI Profil für C4D, man müsste es also von Hand erstellen. Danach sollte es aber funktionieren.
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Re: Rechner bis 3.000 EUR

Beitragvon bud am 08.01.2011, 08:29

Danke für die vielen Kommentare :)

Also wäre bezogen auf die Grafikkarte wahrscheinlich eher 2x GTX 460 als 1x GTX 480 anzuraten?
Bezüglich des Rams meint ihr auch, dass 12GB reichen würden?
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Re: Rechner bis 3.000 EUR

Beitragvon Furumaru am 08.01.2011, 12:19

bud hat geschrieben:Also wäre bezogen auf die Grafikkarte wahrscheinlich eher 2x GTX 460 als 1x GTX 480 anzuraten?
Bezüglich des Rams meint ihr auch, dass 12GB reichen würden?

Ja, da wie gesagt 2x GTX460 rund 50% schneller sind als eine GTX480 in Octane. Da Octane auch den RAM der Grafikkarte nutzt hättest du mit 2x GTX460 auch rund 25% mehr RAM zu Verfügung bei geringeren Anschaffungskosten. Das betrifft allerdings eher zukünftige Versionen von Octane da die aktuelle Version noch mit dem alten Cuda 3.0 kompiliert wurde, welches einige Beschränkungen hat hinsichtlich der Nutzbarkeit aller Cuda Cores auf z.B. der GTX460.

Falls du hauptsächlich mit Octane renderst bringen dir 12GB RAM natürlich nicht viel weil Octane ja ausschließlich den VRAM der Grafikkarte(n) nutzt. Ansonsten kann ich zum Speichermanagement von C4D nicht viel sagen aber ich bin mit meinen 8GB noch nie an irgendwelche Grenzen gestoßen, weder mit Modo noch mit Maxwell. Da du aber ein Board mit Triple Channel ausgewählt hast wären 8GB von der Bestückung her nicht optimal daher würde ich wohl 6x2GB also 12GB nehmen.
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