Ohne Deine Absichten in Frage stellen zu wollen, hier noch ein paar Anmerkungen:
- einen 3D Logo Designer gibt es so nicht. Ein Designer ist ein Gestalter (Entwickler von Gestaltungen) und bildet einen von 3 Eckpfeilern, deren Pendants der Artist (das Künstlerische wird betont) und der Operator (der "Ausführende", das Handwerkliche wird betont) sind. Der "Grafik Designer" ist _eher_ 2D-bezogen. Ich würde das "Logo" und den Grafik Designer weglassen und nur 3D-Designer aufnehmen..
- auch der Art Director ist dem "reinen" Design entnommen. In beiden Fällen ist 3D nur ein Unterkapitel vom Design.
- m.W. heißt "Praktikant" "trainee" und nicht "non paying".
- den "Coach" finde ich garnicht so verkehrt..
- beim "Character Rigger" würde ich das "Character" weglassen. Ein Rigger riggt, was es zu riggen gibt, und das sind idR. eben Chars

)
- im Englischen gibt es Beide, sowohl den "Modeller" (BE) als auch den "Modeler" (AE). Ist also eine Frage in welchem englischen Sprachraum die Seite angesiedelt sein soll.
- der Begriff "Skinner" ist m.W. eine reine Erfindung aus der Mod (Modification) -Scene - ähnlich dem "Coder", der nix anderes als ein Programmierer ist. Ein Skinner wickelt UVs ab und texturiert die Modelle. Mir ist nicht bekannt, dass es in der 3D-Branche reine UV-Plattdrücker gibt, das machen idR. entweder die Texture Artists mit oder die Modeller bereiten das vor..
- den "Freelancer" würde ich ganz rausnehmen, weil das ähnlich dem Praktikanten eine Art der Jobausübung ist und nix mit der Job-Kategorie zu tun hat. Wenn Du Dir im Internet Stellenangebote anschaust, dann wird eben nach dem Modeller oder Operator gesucht, der sich in dem oder dem Programm auskennt. Danach wird dann eine feste Stelle, ein Praktikumsplatz oder etwas projektbezogenes angeboten (was ein Freenlancer im Übrigen genauso machen kann wie ein Selbständiger!), aber es wird selten zuerst oder nur nach einem Freelancer gefragt.
- zum "Beleuchter": in großen Studios wird tatsächlich auch ein Solcher eingesetzt. Wie der korrekte englische Begriff dafür ist, weiß ich leider nicht. Entsprechend einem "echten" Filmstudio gibts auch den Kameramann, den Szenenbauer usw..
Die Tendenz geht m.W. allerdings selbst in USA wieder Richtung "spezialisierter Allrounder", also einem Modeller der auch Texture Artist ist oder einem Regisseur der auch die Kamera mit bedient usw..
- zum "Shader": ist als Begriff für einen Fachmenschen auch eher der Mod-Scene entnommen.
Ein "Shader" ist eine komplexe Oberfläche, die parametrisch und/oder mit Texturen erzeugt wird. In großen Studios kümmern sich vor allem Programmierer um (neue) Shader, wie zB. die Unterwasser-Umgebung in "Findet Nemo", und nicht die Texture Artists. Diese sind zwar in erster Linie die Leute, die mit Photoshop und Co malen und retuschieren, aber auch "normale" Shader für ihre Modelle einstellen.
Just my 2 pence
In diesem Sinne, viel Erfolg mit der Seite!