Hallo zusammen,
im Bereich Projektmanagement bin ich auch immer wieder unterwegs und schaue mir diverse Tools hierfür an.
Aktuell (und das seit 2005) verwende ich "eGroupware" (
http://www.egroupware.org) als internes und externes Groupware Tool. Neben den klassischen Groupware Funktionalitäten (eMail, Kalender, ToDo, Adressen) sind auch ein Projektmanager, eine Timesheetmodul, Dateiverwaltung, Wiki, Artikeldatenbank und ein Ticketsystem enthalten. Es existieren diverse Syncronisationsmöglichkeiten zum lokalen PC oder Smartphones.
Basiert auf PHP. Unterstützt mehrere Datenbanken
Derzeit teste ich für Projekte das Tool "ClockingIt" (
http://www.clockingit.com). Das Tool ist ein klassisches Tool zur Unterstützung in der Projektarbeit. Zusätzlich sind noch ein Chat, ein Wiki und ein Forum implementiert. Das Ganze ist in schöner Web2.0 Manier entwickelt und macht bisher einen sehr guten Eindruck mit hoher Usability.
Basiert auf Ruby und MySQL.
Beide System können als gehostete Variante oder als installierbare Version auf eigenen Systemen genutzt werden.
Leider sind beide System nicht in der Lage, sich mit einem Versionsverwaltungssystem(svn, git, csv, etc.) zu verbinden.
Bei einem Kunden verwende ich Redmine, was alle klassischen Module für ein Projektmanagement liefert, aber eben auch Schnittstellen zu svn hat und somit die Verknüpfung bzw. Beantwortung von Tickets mit svn Revisionen möglich macht.
@lord
Bei gehosteten Diensten wäre ich erstmal sehr vorsichtig. Da es sich bei Projektgeschichten oft um Kundeninformationen handelt, bin ich mir nicht sicher, ob es aus Sicht des deutschen Rechts zulässig ist, diese Informationen bei fremden Firmen zu hosten (gerade bei Dienstleistern ausserhalb der EU). Zumal diese Dienste (Google, etc.) oft auch Nutzungsrechte in ihren AGBs für diese Inhalte hinterlegen. Da lieber nochmal genau die Nutzungsbedingungen und AGBs studieren.
Ebenso kann es von Kundenseite aus explizit untersagt sein, Informationen an Dritte weiterzugeben. Hier nochmal in die Non-Disclosure Erklärung reinschauen.
Stell Dir einfach vor, es kommt eine Sicherheitslücke bei deinem Dienstleister vor und es wird bekannt, dass Daten von anderen eingesehen werden können oder es tauchen Daten von Dir im Internet auf. Dann hast du gegenüber Deinem Kunden erhebliche Erklärungsnot, zumal Du nichts dran machen konntest.
Gruß,
Markus