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Games College / Games Academy

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Games College / Games Academy

Beitragvon veNom am 05.07.2006, 12:22

Hi,

also ich hab gerade einen sehr ineterresanten Artikel gelsen über ein "Game-College". HIerbei handelt es sich um eine Art Studium, man lernt hier den Beruf Spieleentwickler, und kann sich auf eines der folgende 4 Punkte spezialisieren:

* GAME Design
* GAME Art & Animation
* GAME Scripting
* GAME Production & Quality Assurance

Zusätzlich zu diesen Schwerpunkten kann man noch diese Bereiche dazunehmen:
* Marketing
* Journalismus
* Englisch


Das ganze habe ich auf [url]oe3.orf.at[/url] gelesen.
Der Artikel
Games College Homepage

Da ich selbst etwas in Richtung 3D und dem machen wollte in einen Studium finde ich das eine tolle ALternative, da man sich hier auf ein spezielles Thema konzentiert und nicht einfach alles lernt und am Schluss "nichts" kann ;).

Ich hoffe das, dass noch jemanden intersseresiert und nicht nur ein "nerv thread" ist :).
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Beitragvon David am 05.07.2006, 12:43

Das Semester 3500€
Damit hätte sich das wohl erledigt :(
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Beitragvon veNom am 05.07.2006, 12:50

690€/Monat wenn man auf einmal zahlt nur 670€/Monat ;)

Eine gute Ausbildung ist eben Teuer, auf eine Uni zu gehen und ein paar Kurse zu belegen wird nciht viel billiger sein.
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Beitragvon Manuel am 05.07.2006, 13:07

Ich sehe das alles wie immer etwas anders. :)

Ich selbst war damals mal bei der SAE in Köln. Ein Studium, welches ebenfalls 5000 Euro für 1 Jahr kostet. Was einem dort beigebracht wurde enttäuscht dann jedoch sehr. Es ist alles nur praktisches Wissen. Das bedeutet, dass man es sich eh selbst beibringt. Wichtig finde ich immer das theoretische Wissen, denn ohne das bringt einem die Praxis in diesem Bereich überhaupt gar nichts. Klar, das wird man dort auch lernen, denn ohne fundiertes Computergrafikwissen kommt man da nicht weit. Dennoch ist sowas absolut nicht notwendig.

Breit gefächert zu lernen bedeutet auch nicht nachher nichts zu wissen. Es gibt dir auch eine große Freiheit. Was ist wenn du als Spieleentwickler keinen Erfolg hast? Dann stehst du auf der Straße, weil du nie etwas anderes gelernt hast. Fakt ist, dass man an öffentlichen Universitäten wirklich sehr viel lernt. Viel, was man nicht braucht ebenfalls. So denkt man zumindest. Dennoch gibt es Dinge, die einen selbst sehr interessieren und mit denen man sich auch zu Hause beschäftigt. Und genau dann lernt man mindestens genauso viel wie in einem solchen Studium.
Ein Studium an einer Universität bedeutet nun mal leider sehr viel Eigeninitiative, was aber durchaus vorteilhaft sein kann, da ich selbst die Erfahrung gemacht habe, Dinge mittlerweile sehr schnell lernen zu können. Und das muss man in der Computerbranche, da sich wirklich alles in einer rasenden Geschwindigkeit verändert.

Ich arbeite zum Beispiel momentan als Informationsmanager. Dort habe ich mit PHP angefangen, weil ich das schon sehr gut konnte. Danach kamen neue Projekte in ASP.NET (C#). Konnte ich bis dato nicht, innerhalb von 2 Wochen konnte ich das Projekt dann schon komplett alleine weiter entwickeln. Nun steht das nächste Projekt in Java an. GUI-Programmierung. Keine Ahnung wie das funktioniert. Ich habe nur ein Buch in die Hand gedrückt bekommen + kurze Einleitung. Und es klappt alles wunderbar.

Also was ich damit sagen will ist, dass sich ein solches Studium meiner Meinung nach nicht wirklich auszahlt. Einziger Vorteil ist, dass solche Hochschulen oft gute Kontakte in die entsprechende Branche haben.

Ich denke das wäre auch ein Thema für Sönke. Der kann dir bestimmt etwas dazu sagen.

Lg,
Manuel ;-]

P.S. Einer der bei uns Computervisualistik (Informatik) studiert hat ist mittlerweile bei Crytek (Far Cry) als leitender Entwickler angestellt.
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Beitragvon veNom am 05.07.2006, 13:22

Ich habe nie gesagt das eine besser ist als das andere, ich finde das nur recht interresant ;)

PS:
Man weiß wie man es macht, aber esfunktioniert nicht -> Theorie
Es funktioniert, weiß aber nicht mehr was man gemacht hat. -> Praxis
Man weiß nicht was man gemacht hat und es funktioniert auch nicht. -> Theorie und Praxis vereint
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Beitragvon Manuel am 05.07.2006, 13:49

Ich wollte damit ja auch nur verdeutlichen, dass nicht immer alles viel Geld kosten muss... ;)

Den Spruch kenne ich und ich find ihn echt klasse, denn wahr ist er.
Aber daher sag ich ja: Uni -> Theorie + wenig Praxis, Zuhause -> Praxis + wenig Theorie. Wer studieren geht und nebenher gar nichts macht, der wird auch nie wirklich viel lernen...so einfach ist das! ;)
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Beitragvon veNom am 05.07.2006, 14:01

das ist klar, wenn man studiert muss man schon bereit sein einiges zu tun, nicht nur die stunden in der Uni absitzen...

Das ist ja auch meiN problem *gg*, ich lerne nicht gerne eigentlich, aber ich würd gern studieren und das mit etwas mehr praxis...

Ich hab ja dann shon einen Lehrabschluss also eigentlich dürfte ich normal jobben, aber ich möchte im 3D-bereich einmal arbeiten und dazu brauch ich nun mal eine besser ausbildung ich denke wenn man da so eine spielentwickler ausbildung macht bei diesen College dann hat man schon gute voraussetzungen...
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Beitragvon Manuel am 05.07.2006, 14:14

Hast du dich denn mal in der Thematik eingelesen? Oder dir irgendetwas dazu angeschaut? Kannst du programmieren? Ich glaube das ist teilweise nämlich alles so toll, dass man es sich ganz anders vorstellt. Teilweise hockt man dann vor einem Meilenstein bis nachts vor dem Rechner und programmiert. Und das hat mit Grafik selbst leider nur wenig zu tun finde ich. Also zumindest nicht in dem Sinne wie wir es von Photoshop und Cinema 4d kennen.
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Beitragvon René Dang am 05.07.2006, 14:19

Manuel hat geschrieben:P.S. Einer der bei uns Computervisualistik (Informatik) studiert hat ist mittlerweile bei Crytek (Far Cry) als leitender Entwickler angestellt.


na hoffentlich nich Bernd Diemer. also ich war auf ner veranstaltung rund um PC-Games, vor allem Shooter, deren Einflüsse und auch Crysis mit Bernd Diemer. Der war ja die absolute Obernull. Der hatte von nix ne Ahnung, konnte kaum eine Frage bescheid beantworten (äh das is jetzt nich mein bereich). Und ein neues Viedo was er zeigen wollte, hat er vergessen. Wenn er es tatsächlich vergessen hat... DEPP, wenn's wegen der E3 kurzfristig doch noch net gezeigt werden durfte, hät er's auch sagen können. Naja irgendwas wird er ja trotzdem können, sonst würde er ja nich bei Crytek als Senior Game Designer von «Crysis» arbeiten. Nur leider blieben mir seine Talente verschlossen. Vielleicht war er auch einfach ABSOLUT MIES vorbereitet bzw. überhaupt nicht -.-. Die Vortragsreihe war trotzdem sehr interessant. Gab noch zwei Redner, der eine hatte so ne kleine history der Game-Geschichte, mit den ganzen Klassikern, bis heute. Der letzte hat sich mit der EGO-Perspektive und deren Wirkung und so von Shootern befasst. Da gab's auch so nen geilen weiß net genau "Anti-Shooter", da hat man durch die Augen des Feindes gesehen... lol.
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Beitragvon veNom am 05.07.2006, 14:24

@Manuel: Deswegen gibt es spezielle Bereiche ;) s.h. oben...
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Beitragvon Sönke am 05.07.2006, 15:31

wisst ihr was das beste ist? informatik studieren->praktikum bei einem deutschen game lable. man lernt dort mehr sowohl theoretisch als auch praktisch. desweiteren hat man chancen sofort übernommen zu werden.
bei mir lief das ähnlich, bloß, dass ich nicht mehr info studieren musste, da ich es schon vorher konnte.
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Beitragvon gothicfan359 am 05.07.2006, 15:55

Ich kann ebenfalls nur von der Games Academy oder ähnlichem abraten. Für das Geld bekommt man kaum etwas geboten und das alles kann man sich durch Eigeninitiative in vielleicht sogar geringerer Zeit selbst erlernen. Informatikstudium ist in so ziemlich jeder Beziehung besser, wie Manuel schon ausführlich erläutert hat. Und Kontakte in die Videospielbranche kann man auch selbst knüpfen, gibt ja z.b. die Möglichkeit im USF o.ä.

@Tarip:
1. Wenn er Senior Game Designer ist, dann ist auch das meiste nicht sein Bereich, vor allem im Bereich der Technik etc. wird er wenig sagen können.
2. Überhaupt nicht vorbereitet klingt für mich plausibel. Game Developer habens nicht sehr leicht. Innerhalb der Crunchtime kaum noch Schlaf, übermässige Anzahl an Überstunden, man kommt da kaum noch nachhause, da kannst du dem nicht verübeln, dass der ev. ein paar Sachen nicht da hat o.ä. gerade vor der E3 soll ja noch Material erstellt werden, was man präsentieren kann.

@Manuel: Das kommt drauf an in welchem Bereich man arbeitet. Aber wenn man z.b. Leveldesigner oder Charakter Designer ist, dann arbeitet man hauptsächlich so mit Photoshop und 3D Programmen wie wir es schon kennen, falls ein eigener Leveleditor vorhanden ist, wird der eher von den Programmierern erstellt und die ganze Grafikprogrammierung bis hin zu Effekten und Shadern ist eher die Aufgabe der Visual Artists.

@Sönke: Praktikum ist nach dem Studium das Beste. Ein Nachteil ist nur, wenn man dann gleich bei denen einsteigt, ist das Einstiegsgehalt etwas geringer, als wie wenn man gleich einen Job bei einer Firma bekommt. Ev. also Praktikum bei einer Firma, bzw. mehreren, aber Bewerbung dann bei einer anderen.
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Beitragvon Toadie am 05.07.2006, 16:37

eine der einzigen schulen die meines wissens auhc wirklich was bringen ist die Vancover dings bums schule. komm grad net auf den namen. man sieht ständig in englisch sprachigen foren leute von da und was die abliefern ist echt erste sahne. sowohl stills, als auch reel's als auch animationen.
my online portfolio @ toadie.de

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Beitragvon blackdot am 05.07.2006, 16:41

jop von der vancouver film school (kurz vfs (-> http://www.vfs.com)) hab ich au schon gehört.. ich hab mir mal von denen so ein prospekt schicken lassen.. geniale sachen hats da... geht mal hier http://www.vfs.com/gallery.php?id=7
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Beitragvon René Dang am 05.07.2006, 17:59

It's Easy To Apply - All You Need Is:

1. To complete the Application form.
2. A sound financial plan to study full time through duration of program.
3. Proof that you are at least 19 years of age or have graduated high school.
4. Two recommendation letters or names and contacts of references, preferably from an instructor or academic advisor.
5. Transcripts from any secondary or post-secondary institutions attended in the last 5yrs.
6. To fill out a short questionnaire detailing your interests, goals, experiences, and inspirations regarding your chosen discipline.
7. Meet Program Requirements
8. Meet English language requirements.
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