Ich habe die Vermutung, dass sich das Berufsbild des Webdesigners vollständig ändern wird:
Vor einigen Jahren hat es gereicht jemandem eine FUNKTIONIERENDE Internetpräsenz zu erstellen.
Das heißt die Leute waren mit den einfachsten Codes zufrieden. Internetseiten sahen langweilig aus, hatten keine Spielereien, boten aber alle nötigen Informationen.
Dann später war nicht nur die Funktionalität wichtig, sondern auch das Aussehen der Seite und dass sie auffällig war (ob nun auffällig dadurch, dass sie bunt - oder dadurch, dass sie schlicht und extrem übersichtlich war)
Inzwischen ist es wohl so, dass es nicht mehr ausreicht einem Kunden eine funktionierende, schöne Internetpräsenz zu erstellen: Benötigt werden ganze Konzepte, Lösungen bei denen die Internetseite mit dem firmenintern-genutzen System zusammenarbeitet. Interaktive Webseiten die mit verschiedenen Services (Twitter, Facebook, RSS-Feeds und so weiter) arbeiten. Da kann man als einzelner Webdesigner wohl kaum hinterher sein.
Außerdem ist es wohl zwingend notwendig immer auf dem neusten Stand der Technik zu sein, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Und damit meine ich, dass man nicht nur Programmiersprachen die in der Webentwicklung genutzt werden beherrscht, sondern sich auch in anderen Fachbereichen der Programmierung und Gestaltung auskennt.
Nur mein persönlicher Eindruck.

Gruß,
Alex