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Informatikstudium

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Informatikstudium

Beitragvon Guillermo am 28.06.2008, 16:01

Hallo Leute,

da ja unter euch ein paar Informatikstudenten sind hätte ich da ein paar Frage, was genau macht man im Informatikstudium eigentlich? Ich schätze mal, dass man auf jeden Fall viel Therorie lernt wie ja hier sowas wie Sortieralgorithmen oder sowas, aber wie viel Praxis macht man da , und macht es Spaß ? (Irgendwie dumm Frage aber naja)
Aber erzählt doch bitte einfach was über euer Studium , was ihr das so macht / gemacht habt usw, das wäre euerseits sehr nett =)
Gebildet ist der, der weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
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Re: Informatikstudium

Beitragvon Dac-XP am 28.06.2008, 16:57

Also ich mach ein Studium zum Medieninformatiker in dem irgendwie alle Teilbereiche der IT behandelt (zumindestens angeschnitten) werden.

Guck einfach mal hier rein:
http://www.medien.fh-duesseldorf.de/stu ... splan.html
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Re: Informatikstudium

Beitragvon Avedo am 29.06.2008, 11:28

Das kann man aber glaube ich nur auf Bachelor studieren. Oder?
MfG,Andy
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Re: Informatikstudium

Beitragvon Basti am 29.06.2008, 11:55

An der FH gibt es doch sowieso keine Master-Studiengänge, oder? Bin mir da aber nicht ganz sicher.

Studiengänge die mir bekannt sind und je nach Uni auch als Bachelor- und Master-Studiengang angeboten werden sind Informatik, Computervisualistik, Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement.
Ich persönlich interessiere mich für die Computervisualistik und Wirtschaftsinformatik, weil mich zumindest der visuelle Aspekt bei CV reizt.
Ich werde aber sehen, dass ich diese Ferien auch einmal ein oder zwei Unis besuche und mir entsprechende Vorlesungen ansehe, um herauszufinden, was wirklich das richtige für mich ist.

Du kannst dir ja die Beschreibungen zu den Studiengängen im Internet ansehen und schauen, was dich am meisten interessieren würde. Genaueres kann ich aber derzeit auch noch nicht sagen, da ich selbst noch vor diesem Schritt stehe.
Vielleicht helfen dir die Seiten der Uni Koblenz ja bereits ein wenig weiter.
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Re: Informatikstudium

Beitragvon Krabbi am 29.06.2008, 12:47

Rein theoretisch wollte ich gerade so einen Thread aufmachen. :o0: Das Problem bei mir ist nämlich, dass ich mich bis 15. Juli einschreiben sollte und im Moment noch sehr unentschieden dastehe. Großes Interesse besteht an allem, was so mit Computern zusammenhängt, dummerweise eher weniger Interesse besteht an Mathematik (das ist das, was mir momentan den Kopf zerbricht). Was ich bisher über Informatik gelesen hab, sieht eher nicht so rosig aus: viel mathematische Grundlagen/Theorie, hohe Abbruchquote. Irgendwo stand auch, dass der Anfang des Studiums ähnlich eines Mathematikstudiums sei. Bei der puren Theorie fängt mir wahrscheinlich sehr schnell der Kopf an zu qualmen... außerdem bin ich Mathematik sowieso nicht der Hellste und hab Physik schon seit Äonen abgewählt :wink:

Fazit: Ich bin geistig verwirrt und suche auf jeden Fall noch Vorschläge, Erfahrungen, Tipps, etc. (auch zu eventuell anderen passenden Richtungen, gibt ja nicht nur reine Informatik) :roll:


Edit: Medieninformatik schaut doch gar nicht mal so trocken aus. Hat da irgendwer schon Erfahrungen mit gemacht?
Satzbau? Nein danke ;)
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Re: Informatikstudium

Beitragvon Manuel am 29.06.2008, 13:40

Hi du!

Mal ein paar Infos zum Computervisualistik-Studium:
Spiel entwickeln
Computervisualistik studieren

Vielleicht hilft es dir/euch ja auch, mal nicht nur nach reiner Informatik zu schauen, wobei ich euch enttäuschen muss was die Mathematik angeht, denn die ist keinesfalls weniger, da Computervisualistik beispielsweise ein Informatikstudiengang ist, der zusätzlich beispielsweise Fächer wie Bildverarbeitung und Computergrafik beinhaltet.

Lg,
Manuel ;-]
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Re: Informatikstudium

Beitragvon Dac-XP am 29.06.2008, 14:18

@Krabbi: Ja, das mach ich ja gerade. Bachelor in Medien & angewandte Informationstechnologie wird bei uns umbenannt in Medieninformatik, weil das das Gleich ist.

@Basti: Man kann hinterher an der FH dann den Master in "Virtueller Realität" machen. Geht also doch.
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Re: Informatikstudium

Beitragvon Basti am 29.06.2008, 14:38

Ah, danke Dac, wieder etwas dazugelernt. ;)
Anscheinend unterscheiden sich dann nur die Studiengänge selbst zwischen Uni und FH. Naja, das deutsche Bildungswesen ist schon ein wenig unübersichtlich :roll:
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Re: Informatikstudium

Beitragvon Avedo am 29.06.2008, 14:47

Man kann immer an der FH einen Master machen. Was man nicht machen kann ist sein Doktor. Haste wahrscheinlich damit verwechselt. Dazu musst du Glück haben und einen Prof haben, der auch an der Uni unterrichten darf, sodass du deinen Doktor machen kannst oder du wechselst halt.
MfG, Andy

//EDIT: Kommt alle nach Göttingen da könnt ihr euch im August online für den Studiengang Angewandte Informatik einschreiben. Und im Oktober gehts dann endlich los. Das wäre eine Party! DW studiert in Göttingen! :lol:
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Re: Informatikstudium

Beitragvon René Dang am 29.06.2008, 17:28

Avedo hat geschrieben:Das kann man aber glaube ich nur auf Bachelor studieren. Oder?
MfG,Andy

Nein, ich studieren Medieninformatik in Dresden auf Diplom.
"Wenn du an mich denkst, erinnere dich an die Stunde, in welcher du mich am liebsten hattest..."
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Re: Informatikstudium

Beitragvon Krabbi am 30.06.2008, 22:59

Also erstmal danke für die Links, das werd ich mir mal genauer anschauen. Weiß jemand zufällig wie es mit dem numerus clausus in Fächern wie Medieninformatik oder Computervisualistik aussieht? Mit meinem Abitur bin ich vielleicht nicht der allerschlechteste, aber das non plus ultra ist das wohl lange nicht... :roll:

Wieder zur Mathematik: Wenn es denn neben der mathematischen Theorie auch was zu sehen gibt oder zu basteln gibt, geht das sicher besser. Das Problem bei den Beschreibungen die ich über den reinen Informatikstudiengang gelesen hab war eher, dass sich das so anhörte, als wär das 90% Mathe, 5% Physik, 5% Technik und sonst nichts. Physik hab ich schon relativ früh abgewählt und die Richtung Ingenieur/Maschienenbau/etc. schreckt mich auch ab ;)

Noch eine dumme Frage: wenn man knapp unter dem sonst üblichen N/C liegt, lohnt es sich dann allgemein noch Bewerbungen abzuschicken oder sollte man sich dann besser auf andere Unis/Fachrichtungen konzentrieren?

Auf jeden Fall schonmal danke für die Antworten. Hier gibt's irgendwie in allen Lebenslagen kompetente Hilfe :)
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Re: Informatikstudium

Beitragvon Jatzia am 30.06.2008, 23:26

Wie das mit Mathe im Informatikstudium aussieht, würde mich auch mal interessieren.
Uns hat man schon in der Schule immer geimpft, dass Informatik ohne Mathe überhaupt nicht denkbar ist und dass man da super Kenntnisse brauch etc. Hab mich dann für ne Ausbildung zur Fachinformatikerin Anwendungsentwicklung (Programmiererin ;)) entschieden. In den bisherigen zwei Jahren Berufsschule hatten wir nicht eine Stunde Mathe - brauch man da auch nicht.

Wer also in die Richtung gehen will, hier brauch man vor Mathe keine Angst haben :lol:
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Re: Informatikstudium

Beitragvon Manuel am 01.07.2008, 00:41

An der Uni schaut das gewaltig anders aus. Ich kann nur von mir sprechen, aber soweit ich weiss, ist es an der FH (Markus weiss das besser) nicht anders.

1. Semester: Mathe 1 (Analysis), DAS (Diskrete algebraische Strukturen)
2. Semester: Mathe 2 (lineare Algebra), Logik
3. Semester: Mathe 3 (Stochastik)

Das sind schon mal 5 Fächer Mathematik im Grundstudium, wobei Logik eher entferntere Mathematik ist, ich es aber dennoch dabei rechne. Dafür lasse ich Fächer wie "Theoretische Informatik" weg, die mathematisch ebenfalls sehr anspruchsvoll sind.

Ich persönlich habe Analysis fast nie gebraucht, zumindest nicht zum Programmieren, wenn auch um zu wissen, was der Limes ist, denn das wird öfters im Hauptstudium gebraucht. Also grundlegend ist das Fach schon wichtig um spätere Dinge zu verstehen. Zum reinen Programmieren eher nicht würde ich sagen.

Lineare Algebra, die Grundlage für jeden Computergrafiker. Vektoren, Skalarprodukt, Kreuzprodukt usw. sind die absoluten Grundlagen, die jeder können muss. Sonst wird weder ein Polygon korrekt dargestellt (da die Normalen fehlen... *g*), noch lässt sich irgendein Gegenstand in der Welt korrekt positionieren.

Stochastik, für Photorealistische Computergrafik sehr wichtig => Gesetz der großen Zahlen, Stochastischer Raytracer usw.
Zudem wichtig für viele Bildverarbeitungsalgorithmen => Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Pixel einen bestimmten Wert hat usw.

Es kommt halt drauf an was man programmiert. Für die Computergrafik halte ich es aber für extrem wichtig die Grundlagen zu kennen und das Wissen wird im Studium zumindest auch immer wieder gebraucht. Also wer einen absoluten Hass gegen Mathe hat muss sich entweder damit anfreunden oder sollte es lassen, denn wie bereits gesagt ist die Quote der abgebrochenen Studienanfänger sehr hoch, da Mathe sehr abschreckt, was man meiner Meinung nach aber einfach vorher in Erfahrung bringen hätte können. Wer da aber nicht aufgibt, der schafft auch den Mathe-Teil. Es ist nur viel Arbeit, aber das ist ein Studium generell. ;)

Also wer ein solches Studium schaffen will, der schafft es auch, egal ob er Mathe jetzt schon kann oder nicht.


edit: Ach ja, einen NC gibt es zur Zeit meines Wissens nach bei uns nicht, da die Anzahl der Studienanfänger zurück gegangen ist.

Und hier noch eine Empfehlung zum Aufbau des Grundstudiums CV: http://www.inforakel.de/Freshman/GrundstudiumCV
Da sind die Fächer angegeben, die man dann nehmen sollte. Wie aber normal an der Uni kann man die Fächer wann man will belegen.
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Re: Informatikstudium

Beitragvon Avedo am 01.07.2008, 01:54

Mich interessiert das ganze auch sehr, da ich mich im August für den Studiengang Angewandte Informatik einschreiben möchte. Einen numerus Clausus oder eine Bewerbung gibt es nicht (ist Tatsache musste mich auch erst 10x versichern). Dies gilt aber nur für den Bachelor. Im Master sieht das dann anders aus, da muss man sich dann bewerben, da schauen sie allerdings dann nur noch auf den Bachelor und kaum noch auf das Abitur. In diesem Studiengang legt man sich dann noch auf ein Nebenfach fest, dass die Spezialisierung mehr oder weniger festlegt. Da gibt es die Wirtschafts- die Öko- (mit Forstwirtschaft), die BioInformatik und die Computerlinguistik (KI-Programmierung und Syntax). Ich persönlich möchte in den Bereich Wirtschaftsinformatik. Ist für mich das interessanteste, da ich mich kein Stück für Biologie oder Forstwirtschaft interessiere. Mich würde interessieren, wie stark die Vertiefung der Mathematik an der Uni im Gegensatz zu der Mathematik eines Mathematik-LKs ist. Wie muss ich mir das vorstellen. Die Themen-Bereiche sind ja genau die gleichen. Lineare Algebra, Analysis und Stochastik. Soll ich da nur plötzlich Matritzen mit der Hand ausrechnen (Kinderspiel) oder soll ich mit Vektoren mit weit über drei Ebenen arbeiten (auch nur eine Sache der Umstellung)? Wäre euch für ein paar Einblicke sehr sehr dankbar.
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Re: Informatikstudium

Beitragvon Manuel am 01.07.2008, 03:18

Nun ja, sagen wir mal so: Die Themen sind ähnlich, das hast du richtig erkannt. Zumindest in der Mathematik. Der Mathe LK hat mir da auch bei einigen Dingen weiter geholfen. In der Uni geht es aber meist weniger um das Berechnen von Aufgaben, sondern vielmehr um das verstehen und beweisen. Die Mathematik war bei uns um einiges tiefergehend, heißt das was man in der Schule im LK lernt, wird an der Uni in 2 Doppelstunden nochmals wiederholt. Das ist der einfache Teil, wobei aber alles bewiesen wird.

Vielleicht hilft dir das ja als Beispiel weiter: http://www.inforakel.de/Document/Downlo ... S02_03.pdf

Eine Beispielklausur aus Mathe I (1. Semester). Nur bitte nicht abschrecken lassen...so schwer ist es gar nicht...hab aber 4 Wochen am Stück dafür gelernt und hab gerade so eine 2,0 geschafft. Und mit 4 Wochen meine ich auch wirklich 4 ;)
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