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Inhalt von privaten webseiten

Forum für nicht themenbezogene Fragen oder Unterhaltungen

Moderatoren: Basti, dW-Team

Inhalt von privaten webseiten

Beitragvon nice54 am 25.05.2011, 09:05

ein nettes Bonjour an Euch!
Der neuzugang hat ne Frage! :(
Bitte helft mir-
Was ist hinsichtlich des Informationgehaltes von privaten seiten (Fanseiten) zu bedenken.
Mir faellt da nur ein das vieleicht nicht alle rechtlichen Grundlagen beachtet wurden?
Was meint ihr dazu?
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Re: Inhalt von privaten webseiten

Beitragvon SANDKES am 25.05.2011, 10:06

Erklär mal ein wenig genauer, ich verstehe die Frage gerade nicht.
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Re: Inhalt von privaten webseiten

Beitragvon nice54 am 25.05.2011, 10:58

Tja,
Hai Sandkes
danke schonmal das du reagiert hast!
Genau das ist mein Probs- :? Genauso wie ich es hier geschrieben habe wurde mir die Frage in den Aufgaben der Uni gestellt.
lg ,nice54
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Re: Inhalt von privaten webseiten

Beitragvon SANDKES am 25.05.2011, 11:32

Ahso, die Fragestellung lautet also:

Was ist hinsichtlich des Informationsgehaltes von privaten Seiten (Fanseiten) zu bedenken.

Tja, dann werf ich mal in die Runde: Geklaute Bilder und Texte, nicht vorhandenes Impressum, Datenschutz.
Oder aber: Schlecht recherchiert, wenns darum geht, dass der Informationsgehalt nicht hoch ist und man darauf nicht vertrauen soll, was da steht?
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Re: Inhalt von privaten webseiten

Beitragvon nice54 am 25.05.2011, 11:56

Danke!
Ich hatte ja auch in diese Richtung gedacht- :)
und.... alles was ich auf deiner webseite sah- gefaellt mir gut,lg nice54
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Re: Inhalt von privaten webseiten

Beitragvon Basti am 25.05.2011, 20:26

In welchem Kontext bzw. was für einer Vorlesung wurde die Frage denn gestellt?
Wenn es um den Informationsgehalt einer Webseite geht, dürfte es weniger um rechtliche Angelegenheiten als viel mehr um den Wert und die Relevanz der dort zur Verfügung gestellten Inhalte aus Sicht eines Benutzers gehen.

Meiner Meinung nach ist die Frage aber eher "philosophischer" Art, d.h. man kann viel darüber diskutieren, ohne dass es eine eindeutige Antwort gibt. In jedem Fall könnten hier Aspekte wie die Einzigartigkeit, Kreativität und Aktualität von Inhalten für eine nähere Betrachtung interessant sein.
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Re: Inhalt von privaten webseiten

Beitragvon René Dang am 25.05.2011, 22:33

Und die Korrektheit, Gefahr der verleumdung, Eingriff in die Privatssphäre sowie Verletzung der Rechte am eigenen Bild des befanten. Also sind in gewisser Hinsicht auch rechtliche Aspekte wichtig.
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Re: Inhalt von privaten webseiten

Beitragvon Kaheti am 29.05.2011, 19:02

Tja, dann werf ich mal in die Runde: Geklaute Bilder und Texte, nicht vorhandenes Impressum, Datenschutz.
Oder aber: Schlecht recherchiert, wenns darum geht, dass der Informationsgehalt nicht hoch ist und man darauf nicht vertrauen soll, was da steht?


...in welcher Hinsicht wäre sowas zu bedenken?

netten Gruß

kalle
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Re: Inhalt von privaten webseiten

Beitragvon SANDKES am 30.05.2011, 14:59

Hinsichtlich des Informationsgehaltes privater Webseiten. ;)

Aber was genau von beiden Ansätzen meinst du? Dann kann ich das auseinanderpfrimeln und mal erläutern. Später, nicht jetzt.
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Re: Inhalt von privaten webseiten

Beitragvon Kaheti am 30.05.2011, 18:17

Ursprünglich war die Frage:

Was ist hinsichtlich des Informationgehaltes von privaten seiten (Fanseiten) zu bedenken ?

dann kam zur Antwort:

Geklaute Bilder und Texte, nicht vorhandenes Impressum, Datenschutz.
Oder aber: Schlecht recherchiert, wenns darum geht, dass der Informationsgehalt nicht hoch ist und man darauf nicht vertrauen soll, was da steht?

daraus schliesse ich:

Beim Bau einer privaten Webseite sollte man nichts klauen, darauf achten das ein Impressum vorhanden ist und auch die Datenschutzregeln eingehalten werden.....so inetwa.

...und assoziiere ich:

Das private Homepages offensichtlich keine Lobby zu haben scheinen, wenn solche Argumente an erster Stelle genannt werden so, als entsprächen die Empfehlungen einer gewissen abwertenden Grundhaltung und vielleicht auch Fehleinschätzungen gegenüber privater Webseiten.

zurück zur Fragestellung:

Was ist hinsichtlich des Informationgehaltes von privaten seiten (Fanseiten) zu bedenken ?

Mögliche Antworten wären AUCH gewesen:

z.B. das Volumen an Informationen (ob nun MIT oder OHNE geklaute Bilder) möglichst gering zu halten (Ladezeiten) und es so aufzubereiten das es von einer breiten Masse an Usern verstanden werden kann. (siehe z.B. http://www.stilversprechend.de - bezogen auf Texte) ....und sowas halt.

Fazit:

Schade, das man bei dem Begriff "private Homepage" insgeheim gleich immer nur das allerschlimmste denkt, was unterstellt bleiben muß, wenn dieser Begriff gleich mit dem Kontext "geklaute Bilder und ähnliches" versehen wird. Dabei hat der Informationsgehalt (um den es hier ja geht) im wesentlichen erstmal überhaupt nichts mit den rechtlichen Aspekten etwas zu tun sondern primär sicherlich damit, die Besucher zu gewissen Themenbereichen gebührend zu informieren. Und DAS, kann auf verschiedene Weise stattfinden , welche hier sicher erörtert werden sollten.

Anmerkung:

Wenn ich hier was grundsätzlich mißverstanden habe dann betrachtet meine Einlassungen zur Sache bitte als nichtig und ich entschuldige mich dafür.

netten Gruß

kalle
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Re: Inhalt von privaten webseiten

Beitragvon SANDKES am 30.05.2011, 23:24

Ok, das wird länger, das schaff ich auf dem iPad nicht und bin extra für dich jetzt von der sehr amüsanten Spielshow mit Jauch ins Büro gegangen.

Rein zufällig betreiben wir die größte deutschsprachige private Webseite zu einem Thema. Wir wurden mehrfach für diese Seite ausgezeichnet. Unsere Besucherzahlen sind exorbitant, genauso wie die Kosten, die diese Seite erzeugt. Aber es ist eine Leidenschaft, die uns dazu zwingt, diese private Webseite am Leben zu erhalten.

Wie kann ich also behaupten, dass private Webseiten keinen oder nur wenig Informationsgehalt haben? Das tue ich auch nicht. Ich würde das nie verallgemeinern, aber die Fragestellung ging ja schon von einer vorhandenen Problematik aus.

Ich kenne Konkurrenzseiten, bei denen falsche Daten verwendet werden. Mangelnde Recherche ist leider ein leidiges Thema, wenn jeder, aber auch wirklich jeder Mensch eine Seite zum Thema X ins Netz stellen kann. Es ist so unglaublich viel Halbwissen und so viel Falsches im Netz, dass es einem die Fußnägel aufrollt.

Soviel zu: "Fehleinschätzung gegenüber privaten Webseiten".


Ich wette, dass der Anteil an geklauten Texten und Bildern auf privaten Webseiten höher ist als bei den anderen Seiten. Warum?
Nehmen wir mal das Mädchen A. Sie ist 12, darf schon ins Internet und es ist ein leichtes, Webspace für eine Webseite zu bekommen. A. ist unglaublich großer Fan von *bitte hier den Namen einer aktuell angesagten Band eingeben* . Deshalb widmet A. ihre Webseite dieser unglaublich tollen *bitte hier den Namen einer aktuell angesagten Band eingeben*. Nur zu schreiben, dass man Fan ist, reicht natürlich nicht, denn B. und C., A.s Freundinnen sollen gefälligst staunen, was A. da Tolles gezaubert hat.
Auf der Seite der *bitte hier den Namen einer aktuell angesagten Band eingeben* hat sie dann gleich mal einen tollen Text zur Bandgeschichte gefunden und kopiert diesen auf ihre Webseite. Außerdem war da noch dieses süße Foto von dem Leadsänger, dass da unbedingt mit blinkenden Herzchen drumrum auch auf die Seite muss.
Das hat genau 5 Minuten gedauert, Baukastensystem sei Dank und kostet die Eltern von A. gleich mal einen vierstelligen Betrag, sobald die Abmahnung eingetrudelt ist.
Verstehst du? Du kannst A. so alt machen wie du willst, die Leute denken gar nicht daran, dass das Netz vielleicht ebenso gewissen Gesetzen unterliegt. Da wird munter kopiert und geklaut, sogar ein Avatar von mir wurde schon einmal in einem Forum verwendet. Hallo? Da war mein Gesicht drauf!
OttonormalprivateSeiteninsNetzsteller hat wahrscheinlich von einem Impressum noch nie etwas gehört. Und deshalb ist das einer der Punkte, die einem bei so einer Fragestellung eher einfallen.

Nochmal zurück zum Informationsgehalt: Der heutige Webuser hat keinen Bibliotheksausweis mehr. Das soll bedeuten, dass er sich sowieso nur noch im Netz informiert, anstatt sich mit mehreren Fachbüchern abzuplagen. Das Wissen ist immer nur einen Klick weit entfernt, aber das Wissen kann genauso auch falsch sein. Wer bei Wikipedia aktiv ist, weiß, wie häufig dort einfach Fehler drin sind. Schön, aber anscheinend ist Wikipedia ja das Nonplusultra und was da steht stimmt immer. Deshalb wird dort kräftig kopiert und der nächste schreibt vom nächsten ab und schon schwirren zig Seiten mit falschen Informationen im Netz herum.
Es ist einfach angeraten, die Informationen von privaten Webseiten eher sekundär als Informationsquelle zu betrachten, als diese als Primärquellen zu nutzen.

Bist du Arzt? Wenn nein, kann es gut möglich sein, dass deine Seite Fehler aufweist. Du bist ein Betroffener und hast dich deshalb umfassend informiert. Aber während deiner Erkrankung wird weitergeforscht und es werden neue Erkenntnisse in der Fachliteratur zur Verfügung gestellt, zu denen du nicht einmal Zugang hast. Du aber bist noch auf dem Stand von vor x Jahren und verbreitest demnach mit deiner Seite nicht mehr aktuelle Fakten. Der nächste, der an dieser Krankheit leidet, informiert sich bei dir und bekommt vielleicht ein falsches Bild von dem, was ihn erwartet.
Gerade in diesem Bereich würde ich persönlich einer privaten Webseite sehr kritisch gegenüberstehen. Als Nichtmediziner Informationen zu Krankheiten zu verbreiten ist bei mir ein Tabuthema. Anders wäre es, wenn ein Hobbybastler Tipps zum Basteln gibt, auch wenn er kein gelernter Bastler ist.

Kannst du nachvollziehen, warum ich ein kritisches Licht auf private Webseiten werfe?

So, Jauch ist vorbei und ich hoffe, ich habe das trotz der fortgeschrittenen Stunde noch verständlich rübergebracht.
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Re: Inhalt von privaten webseiten

Beitragvon Kaheti am 31.05.2011, 00:59

Hallo Sandkes

Das Opfer "wer wird Millionär" verpassen, hättest Du nicht bringen müssen !!! Weiß ich aber trotzdem gebührend zu würdigen !!!

Es geht aber auch nicht um Mich. ICH, mit meiner Einlassung bin nicht DAS Thema...ich hatte nur über meinen Eindruck geschrieben der sich auf Grund der bisherigen Statements in mir erweckte.......mehr nicht.

Man kann und sollte auch nicht ALLES über einen Kamm scheren und besonders nicht zu irgendeiner Aneignung neigen aus der heraus man nicht selten mit vorgeschobenen Erfahrungsargumenten nun meint Dinge beurteilen zu können. Da gibt es in der Tat weiß Gott zu JEDEM Bereich Unterschiede wie Tag und Nacht. Auch bei professionellen Webseiten eben.

Natürlich hast Du Recht mit Deinem Beispiel an dem 12jährigen Kinde , was aber dennoch und gerade in Kreisen ernsthaft diskutierender "Webdesigner" (oder solche die sich dafür halten) doch etwas sehr weit hergeholt ist. Der Fragesteller am Beginn dieses Theads ist (und das unterstelle ich mal) sicherlich aus dem "Beepworld" und Baukastenhomepagealter raus. Das sich dieser Fragesteller nun explizit in diesem renomiertem Forum um eine Antwort bemüht , sollte schon voraussetzen das er über die grundlegenden Dinge bereits Bescheid weiß und ihm von daher sicherlich NICHT als "ersten Punkt" zu erklären wäre das man "Bilder eben NICHT klaut".

Du gestattest mir bitte meinen Eindruck darüber, das gerade solche Antworten schon auch einen gewissen Hass auf so manche private Homepage verspüren lassen ...zumindest bei mir kam das so an.

So: damit aber nicht genug. Du machst mit einer dezenten Abneigung gegen diverse Dinge immer noch weiter und dementsprechend mangelt es Dir offensichtlich an der Fähigkeit der Hinterfragung. (Das ist nicht böse gemeint) !!!
Natürlich bin ich KEIN Arzt ...in medizinischer Hinsicht leider nunmal das "Opfer". Mit einem gewissen Interesse zur Sache ließe sich schon erkennen das ich keine fachliche Aufklärung betreibe oder medizinisch relavante Informationen im Netz verteile sondern lediglich einen Erfahrungsbericht publiziere , bei dem es darum geht zu schildern, wie ICH die Krankheit erlebte und zwar mit allem drum und dran. Ich habe DAS nun hinter mir , aber viele Menschen eben noch vor sich und einige davon sind sehr wohl froh darüber das Krankheitbild und eben den Verlauf aus Sicht eines betroffenen geschildert zu bekommen. Da ist auch nichts (wie Du unterstellst) veraltet , das Verfahren ist seit Jahren immer dasselbe und wird sich auch in Zukunft nicht entscheidend ändern ! Wenn man an irgendwas erkrankt kann man das hinnehmen, ertragen und darauf warten das es wieder besser wird oder aber man kann sich mit dem betreffendem Thema realistisch auseinandersetzen - so wie ICH es getan habe (was DU natürlich NICHT in Betracht gezogen hast). Wie gesagt, ist es NICHT meine Absicht medizinisch relevante Aufklärung zu betreiben sondern das Erleben einer Krebserkrankung mit eigenen Worten zu erzählen. Dies ist übrigens mit der behandelnden Onkologie tiefgängiger erörtert worden. Wenn an meinem Erfahrungsbericht irgendwas falsch wäre hätte der Onkologe mir DAS gesagt.

Du solltest etwas gegen Deinen kritischen Blick auf die verschiedenen Dinge unbedingt unternehmen. Nicht ALLES ist schlecht was eigentlich GUT ist !!! Man muss es nur erkennen können.

in diesem Sinne

einen lieben Gruß
...von einem "nicht medizinisch ausgebildetem Hobby-Webseiten-Bastler"

Kalle
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