von Karl am 12.12.2007, 18:58
Ich kann Avedo nur beipflichten.
Überhaupt ist diese Klimadebatte viel zu aufgebauscht. Da werden täglich Berichte gebracht, man könnte glauben der Klimawandel kommt morgen und nicht erst in ein paar Jahren. Das Engagement einzelner mag ja ganz nett sein, aber ohne das alle mitmachen funktioniert da gar nichts.
Und die Masse mobilisiert man nicht so einfach. Am effektivsten ist sowas über Steuern/Abgaben/Gesetze zu regeln. Zumindest bei den Einzelverbrauchern. Den Hauptausstoß an CO2 liefert immer noch die Industrie. Und die zur CO2-Reduktion zu zwingen dürfte sehr schwer sein. Geht mal zu nem größerem Konzern und sagt dem, er soll seine Abgase filtern, das CO2 sammeln, eventuell noch für die Entsorgung was tun und den ganzen Mist noch bezahlen.
Der wird euch nen Vogel zeigen, und sagen, dass er ins Ausland geht. Arbeitsplätze futsch, aber CO2-Ausstoß in Deutschland gesenkt.
Soll es wirklich so sein?? Da hilft kein 5min Licht aus, da bringens auch nicht deutsche Gesetze, da muss eine globale Einigkeit her. Und die zu kriegen ist wirklich extrem unwahrscheinlich. Die Ölscheichs wollen Entschädigungen für nicht verkauftes Öl, die Indier und Chinesen wollen 1. Welt werden, denen ist der Klimawandel ziemlich schnurz, und die Afrikaner auch lieber mal eine funktionierende Wirtschaft. Von den Amerikanern will ich jetzt mal besser schweigen.
Von daher ist es besser, sogenannte "Klimakonferenzen" zu unterstützen, als im Erdgeschoss das Licht auszuschalten, während der Sohn obendrüber 500W im Computer verbrät.
Denkt mal drüber nach
lg karl