Hallo capscock,
wir hatten die Diskussion ja schon im Privatchat, danke fürs Posten. So haben alle was davon

Ja - die static.my-... hat ein anderes Caching und es werden keine Cookies übertragen. Das sind vorrangig Geschwindigkeitsoptimierungen.
Wie man statische (Sub-)Domains einrichtet, hängt stark vom Provider ab, bei dem du den Webspace hast.
Meistens kann man in der Administration eine Subdomain anlegen auf ein eigenes Verzeichnis schalten.
In diesem Verzeichnis kannst du zusätzlich eine .htaccess anlegen mit folgendem Inhalt:
- Code: Alles auswählen
Options -Indexes
ServerSignature Off
SetOutputFilter DEFLATE
FileETag None
ExpiresActive On
ExpiresByType image/gif A86400
ExpiresByType image/png A86400
ExpiresByType image/jpg A86400
ExpiresByType image/jpeg A86400
ExpiresByType image/x-icon A86400
ExpiresByType application/pdf A86400
ExpiresByType application/x-javascript A86400
ExpiresByType application/javascript A86400
ExpiresByType text/plain A86400
ExpiresByType text/css A86400
ExpiresByType text/x-javascript A86400
ExpiresByType text/javascript A86400
Header set Cache-Control "max-age=86400, public"
Diese Maßnahme bewirkt bei den allermeisten Browsern, dass statische Bilder, Scripts, etc. nur ein Mal angefordert werden und dann einige Zeit aus dem Browser-Cache geladen werden.
Zusätzlich wird mit
SetOutputFilter DEFLATE die Übertragungskomprimierung eingeschaltet (sollte dies beim Server nicht ohnehin standardmäßig aktiv sein).
Zum Thema 2. Reverse Proxys: Nein, das hat nichts mit Geschwindigkeit zu tun.
Wie soll es auch: Der Client fordert eine Ressource beim Proxy an, der Proxy gibt sendet die Anforderung an den Webserver, der Webserver sendet die Response zum Proxy, der Proxy schickt die Daten schließlich zum Client. Langer Weg, total sinnlos und das Gegenteil von großer Geschwindigkeit.
Der einzige Vorteil eines Proxys wäre der Aspekt der Sicherheit.
Wenn der Webserver auf einem Gerät läuft, das NUR auf eingehende Verbindungen vom Proxy lauscht, müsste man zuerst den Proxy knacken und dann - über den Proxy - den Webserver. Das ist für die meisten Hacker zu viel des Guten und üblicherweise mit keinen wirtschaftlichen Maßen vertretbar. Die Voraussetzung ist hier natürlich, dass das gesamte System richtig und durchdacht installiert wurde, was eine große Aufgabe für sich ist.
Grüße,
Gerald