Displacement (Cinema 4d Lexikon)

letzte Änderung am 01.05.2009

Displacement bedeutet frei übersetzt "Versetzen". Ziel der Anwendung ist es, Details von Objekten nicht ausmodellieren zu müssen, sondern diese einfach anhand von 2D Versetzungsmaps zu erzeugen. Gerade bei Nahaufnahmen stellt diese Methode gegenüber dem klassischen Relief einen deutlichen Qualitätssprung dar. Eine Versetzungsmap ist von der Vorstellung her mit einer Wanderkarte zu vergleichen.


Versetzungsmap, erstellt mit dem Wolkenfilter von Photoshop

So werden hier die lokalen Koordinaten von "Bergen und Tälern" angeben, während über die Farbe (bzw. den Grauwert) die Höhe und damit die 3. Dimension eingestellt werden kann.


Sub-Polygon-Displacement einer Ebene mittels Versetzungsmap

Zusätzlich ist der Einsatz von Sub-Polygon-Displacement von Vorteil. Dieses unterteilt das verwendete Objekt zusätzlich ohne das die Polygonanzahl des Objektes erhöht wird. Je höher der Unterteilungsgrad ist, desto mehr "Details" werden sichtbar, allerdings hat der Unterteilsgrad extremen Einfluss auf die Rechenzeit.


Sub-Polygon-Displacement einer Ebene mit höherem Unterteilungslevel

Besonders effektiv ist die Kombination von Displacmentmaps und Ambient Occlusion, wobei sehr realistische Details erzeugt werden können. Diese Methode ist allerdings stark rechenlastig und vor allem bei großen Szenen und vielen Objekten nur ganz gezielt einzusetzen.


Sub-Polygon-Displacement + AmbientOcclusion Shader im Farbkanal



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