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Animationen richtig rendern (Cinema 4d Tutorial)
Tutorial erstellt von Manuel, letzte Änderung am 11.08.2007
Gibt es etwa auch "falsch rendern"? In dem Sinne gibt es das nicht, aber ich möchte euch in diesem Tutorial erklären
wie man Filme sinnvoll rendert und dabei die beste Qualität erreichen kann.
In Cinema4d hat man über die Einstellungen die Möglichkeit, eine Animation direkt als avi-Datei zu rendern.
Dabei wird jedes Bild für Bild gerendert und dann automatisch zusammengefügt und komprimiert.
Der meines Erachtens sehr viel bessere Weg ist das Rendern von Einzelbildern und das spätere Zusammenfügen mit einem Videoschnittprogramm.
Folgende Vorteile ergeben sich dadurch:
1> Die Videoqualität des Endvideos ist sehr viel besser
2> Die Einstellungsmöglichkeiten des Schnittprogramms sind wesentlich detaillierter als die in Cinema4d (z.B. die Wahl des Codec)
3> Sollte das Rendering abstürzen, so habt ihr die Möglichkeit das Video genau dort weiter zu rendern, da es sich ja nur um Einzelbilder handelt
4> Ihr könnt die Animation an mehreren Rechnern gleichzeitig rendern lassen, was sich vor allem bei größeren Projekten empfiehlt
Das Ganze hört sich doch recht trivial an und doch wird es immer wieder falsch gemacht, denn Viele wissen gar nicht,
dass man diese Folge von Einzelbildern dann sehr einfach wieder zu einem Video zusammenfügen kann.
Als Grafikformat der Einzelbilder empfehlen sich "Targa Graphics" (tga), welches Rastergrafiken ab 16 Bit unterstützt und
besonders in der Videoindustrie gebräuchlich ist.
Aber schauen wir uns doch nun mal an wie genau wir das in Cinema4d umsetzen.
Dazu öffnen wir eine beliebige Animation mit mindestens 2 Bildern.
Danach schauen wir uns die Render-Voreinstellungen an.

Unter Allgemein wählen wir als Filter natürlich "Animation" und als Antialiasing "bestes".
Jetzt treffen wir unsere Einstellung für die Ausgabe der Einzelbilder. Dazu wechseln wir links auf den Punkt Ausgabe und wählen dort eine
geeignete Auflösung. Unter Dauer wählen wir "Alle Bilder". So gehen wir sicher das auch wirklich alle Bilder der erstellen Animation gerendert werden.
Die restlichen Einstellungen belassen wir standardgemäß.
Wechselt jetzt links auf den Punkt Speichern. Wählt dort einen geeigneten Pfad für eure Bilder und achtet darauf, dass auf diesem Datenträger
noch genügend Speicherplatz zur Verfügung steht, denn tgas nehmen sehr viel Platz in Anspruch.
Als Format wählen wir nun natürlich "TARGA" aus. Die Option Name lässt uns nun die Möglichkeit das Format der vielen Bilddateien zu wählen.
Diese lassen wir jedoch einfach auf "Name0000.TIF". (tif ist in diesem Fall nur ein Beispiel für eine der möglichen Dateiendungen)
Solltet ihr euren Film nun also rendern werden die Targas genau in diesem Format geschrieben: meinersterFilm0001.tga, meinersterFilm0002.tga usw.
Diese speziellen Dateinamen ermöglichen es uns, die Bilder nachher wieder in der richtigen Reihenfolge zusammen zu fügen.
Bevor ihr das Rendering startet solltet ihr zur Probe einzelne Bilder oder Bildbereiche rendern. Dies machen wir wie gewohnt mit Strg-R.
Sollten an gewissen Stellen (vor allem bei Rundungen) noch Treppeneffekte zu sehen sein, solltet ihr in den Render-Voreinstellungen den
Wert bei Antialiasing => Min/Max Level erhöhen. Meist reicht dazu 2x2 / 4x4 aus.
Mit dieser Einstellung sollte man es nicht übertreiben, denn diese treibt die Renderzeit enorm in die Höhe.
Weitere Informationen zu diesen Einstellungen findet ihr im Handbuch.
Das Rendering starten wir nun mit einem Klick auf den mittleren der 3 Renderbuttons.
Die Animation wird nun im Bildmanager gerendert.
Gut, nachdem die Einzelbilder unserer Animation gerendert wurden müssen diese natürlich auch wieder zusammen gefügt werden.
Dafür empfiehlt sich das kostenlose Programm VirtualDub.
Dieses könnt ihr euch hier runterladen: http://virtualdub.sourceforge.net
Nach der Installation starten wir VirtualDub und wählen im Menü unter File den Punkt �Open Video File- aus.
Dort wechseln wir in den Ordner unserer gerenderten Targa-Files und wählen die erste an. Wenn ihr diese öffnet werden die restlichen
Dateien automatisch an dieses Bild angehangen.
Um die Animation anzusehen klickt einfach auf den Play-Button unter der Zeitleiste.
Nun wollen wir dieses Video aber auch abspeichern und vor allem komprimieren.
Dazu müssen wir uns einen Codec aussuchen. Mir Strg-C gelangt ihr in die Kompressionseinstellungen. Welche Codecs dort aufgeführt sind
ist unterschiedlich, da diese im System gespeichert werden. Codecs wie Divx usw. lassen sich aber alle kostenlos im Internet runterladen. (google.de)

Zu Testzwecken wähle ich dort einfach "DivX Pro 5.0.2 Codec" aus. Falls ihr diesen nicht haben solltet könnt ihr ihn euch wie gesagt
runterladen oder wählt einen anderen Codec der Liste aus.
Über den Configure-Button habt ihr dort noch weitere Einstellungsmöglichkeiten die diesen speziellen Codec betreffen.
Daher sehen die Einstellungen bei jedem Codec anders aus.
Diese könnt ihr aber normalerweise auf Standard lassen. Es empfiehlt sich jedoch sehr ein wenig damit rum zu experimentieren
um vielleicht noch bessere Ergebnisse zu erzielen.
Mit "Save as" im File-Menü können wir den Film nun speichern und zusammenfügen/komprimieren lassen.
Schaut euch nun einfach mal den Unterschied zwischen diesem Film, der mit dieser Methode gerendert wurde und dem gleichen Film,
der mit Cinema4d direkt gerendert wurde an. Na, seht ihr den Unterschied?
Wenn nicht habt ihr etwas falsch gemacht und solltet das Tutorial nochmals von neuem lesen ;)
Ich hoffe das Tutorial war hilfreich für euch und erspart euch jede Menge Frust beim Rendering.
>> Allgemeine Fragen oder Probleme mit dem Tutorial? Hier gehts zum Forum!
wie man Filme sinnvoll rendert und dabei die beste Qualität erreichen kann.
In Cinema4d hat man über die Einstellungen die Möglichkeit, eine Animation direkt als avi-Datei zu rendern.
Dabei wird jedes Bild für Bild gerendert und dann automatisch zusammengefügt und komprimiert.
Der meines Erachtens sehr viel bessere Weg ist das Rendern von Einzelbildern und das spätere Zusammenfügen mit einem Videoschnittprogramm.
Folgende Vorteile ergeben sich dadurch:
1> Die Videoqualität des Endvideos ist sehr viel besser
2> Die Einstellungsmöglichkeiten des Schnittprogramms sind wesentlich detaillierter als die in Cinema4d (z.B. die Wahl des Codec)
3> Sollte das Rendering abstürzen, so habt ihr die Möglichkeit das Video genau dort weiter zu rendern, da es sich ja nur um Einzelbilder handelt
4> Ihr könnt die Animation an mehreren Rechnern gleichzeitig rendern lassen, was sich vor allem bei größeren Projekten empfiehlt
Das Ganze hört sich doch recht trivial an und doch wird es immer wieder falsch gemacht, denn Viele wissen gar nicht,
dass man diese Folge von Einzelbildern dann sehr einfach wieder zu einem Video zusammenfügen kann.
Als Grafikformat der Einzelbilder empfehlen sich "Targa Graphics" (tga), welches Rastergrafiken ab 16 Bit unterstützt und
besonders in der Videoindustrie gebräuchlich ist.
Aber schauen wir uns doch nun mal an wie genau wir das in Cinema4d umsetzen.
Dazu öffnen wir eine beliebige Animation mit mindestens 2 Bildern.
Danach schauen wir uns die Render-Voreinstellungen an.

Unter Allgemein wählen wir als Filter natürlich "Animation" und als Antialiasing "bestes".
Jetzt treffen wir unsere Einstellung für die Ausgabe der Einzelbilder. Dazu wechseln wir links auf den Punkt Ausgabe und wählen dort eine
geeignete Auflösung. Unter Dauer wählen wir "Alle Bilder". So gehen wir sicher das auch wirklich alle Bilder der erstellen Animation gerendert werden.
Die restlichen Einstellungen belassen wir standardgemäß.
Wechselt jetzt links auf den Punkt Speichern. Wählt dort einen geeigneten Pfad für eure Bilder und achtet darauf, dass auf diesem Datenträger
noch genügend Speicherplatz zur Verfügung steht, denn tgas nehmen sehr viel Platz in Anspruch.
Als Format wählen wir nun natürlich "TARGA" aus. Die Option Name lässt uns nun die Möglichkeit das Format der vielen Bilddateien zu wählen.
Diese lassen wir jedoch einfach auf "Name0000.TIF". (tif ist in diesem Fall nur ein Beispiel für eine der möglichen Dateiendungen)
Solltet ihr euren Film nun also rendern werden die Targas genau in diesem Format geschrieben: meinersterFilm0001.tga, meinersterFilm0002.tga usw.
Diese speziellen Dateinamen ermöglichen es uns, die Bilder nachher wieder in der richtigen Reihenfolge zusammen zu fügen.
Bevor ihr das Rendering startet solltet ihr zur Probe einzelne Bilder oder Bildbereiche rendern. Dies machen wir wie gewohnt mit Strg-R.
Sollten an gewissen Stellen (vor allem bei Rundungen) noch Treppeneffekte zu sehen sein, solltet ihr in den Render-Voreinstellungen den
Wert bei Antialiasing => Min/Max Level erhöhen. Meist reicht dazu 2x2 / 4x4 aus.
Mit dieser Einstellung sollte man es nicht übertreiben, denn diese treibt die Renderzeit enorm in die Höhe.
Weitere Informationen zu diesen Einstellungen findet ihr im Handbuch.
Das Rendering starten wir nun mit einem Klick auf den mittleren der 3 Renderbuttons.

Die Animation wird nun im Bildmanager gerendert.
Gut, nachdem die Einzelbilder unserer Animation gerendert wurden müssen diese natürlich auch wieder zusammen gefügt werden.
Dafür empfiehlt sich das kostenlose Programm VirtualDub.
Dieses könnt ihr euch hier runterladen: http://virtualdub.sourceforge.net
Nach der Installation starten wir VirtualDub und wählen im Menü unter File den Punkt �Open Video File- aus.
Dort wechseln wir in den Ordner unserer gerenderten Targa-Files und wählen die erste an. Wenn ihr diese öffnet werden die restlichen
Dateien automatisch an dieses Bild angehangen.
Um die Animation anzusehen klickt einfach auf den Play-Button unter der Zeitleiste.
Nun wollen wir dieses Video aber auch abspeichern und vor allem komprimieren.
Dazu müssen wir uns einen Codec aussuchen. Mir Strg-C gelangt ihr in die Kompressionseinstellungen. Welche Codecs dort aufgeführt sind
ist unterschiedlich, da diese im System gespeichert werden. Codecs wie Divx usw. lassen sich aber alle kostenlos im Internet runterladen. (google.de)

Zu Testzwecken wähle ich dort einfach "DivX Pro 5.0.2 Codec" aus. Falls ihr diesen nicht haben solltet könnt ihr ihn euch wie gesagt
runterladen oder wählt einen anderen Codec der Liste aus.
Über den Configure-Button habt ihr dort noch weitere Einstellungsmöglichkeiten die diesen speziellen Codec betreffen.
Daher sehen die Einstellungen bei jedem Codec anders aus.
Diese könnt ihr aber normalerweise auf Standard lassen. Es empfiehlt sich jedoch sehr ein wenig damit rum zu experimentieren
um vielleicht noch bessere Ergebnisse zu erzielen.
Mit "Save as" im File-Menü können wir den Film nun speichern und zusammenfügen/komprimieren lassen.
Schaut euch nun einfach mal den Unterschied zwischen diesem Film, der mit dieser Methode gerendert wurde und dem gleichen Film,
der mit Cinema4d direkt gerendert wurde an. Na, seht ihr den Unterschied?
Wenn nicht habt ihr etwas falsch gemacht und solltet das Tutorial nochmals von neuem lesen ;)
Ich hoffe das Tutorial war hilfreich für euch und erspart euch jede Menge Frust beim Rendering.
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