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Onpage Optimierung - Ranking Faktoren (Online Marketing Tutorial)
Tutorial erstellt von Chris T., letzte Änderung am 14.08.2009Onpage Optimierung - Ranking Faktoren der Webseite
Die so genannte Onpage Optimierung oder Onsite Optimierung beschäftigt sich mit der Optimierung der Webseite im Bezug auf einzelne Keywords, eine bessere Seitenarchitektur, die interne Verlinkung, usw.
Bei Fragen, Anregungen, Lob, Kritik, sowie Vorschlägen für neue Tutorials oder Verbesserungen benutzt ihr am besten folgenden Forenthread:
Disskussion: Onpage Optimierung - Ranking Faktoren der Webseite
Eine schlechte Onpage-Optimierung auf einer starken Domain (gute Offpage-Ausgangslage oder -Optimierung) wirkt sich wie eine Handbremse auf die SEO-Erfolge aus, ihr allein sollten jedoch keine allzu große Fähigkeiten zugeschrieben werden.
Don‘t be evil
In diesem Tutorial geht es darum, einen ganzheitlichen Ansatz zu vermitteln und die Onpage-Arbeit auch als Teil des ISEO (Integrated Search Engine Optimization) zu betrachten. Es geht also nicht darum, die Keyworddichte noch 0,5% weiter nach oben zu treiben, oder besonders viele Schreibfehler auf einer Unterseite unterzubringen.
Es geht darum zu vermitteln, was eine „saubere“ Webseite ausmacht, und wo die größten Stellschrauben sind. Ich rate dringend davon ab, in irgend einer Art und Weise zu versuchen, die Suchmaschinen auszutricksen (Doorway Pages, Cloacking, etc.). Das mag temporär funktionieren, ist jedoch nicht besondern nachhaltig und wird bereits äußerst gut erkannt.
Gerade in den letzen Monaten sind die Suchmaschinen immer besser geworden Spam aufzudecken. Wer also wirklich nachhaltig arbeiten möchte, sollte sich nicht länger mit dubiosen Methoden beschäftigen. Es ist einfach zu ernüchternd, wenn unzählige Stunden an Arbeit in einem dämlichen Filter hängen bleiben ;-)
Wer Katz und Maus spielen möchte sollte dies nicht mit Kunden- oder hochwertigen Projekten betreiben. Auf reinen MFA (Made for Adsense)-Seiten oder sonstigen Spam-Projekten ist dagegen sicherlich nichts einzuwenden - von der Sinnhaftigkeit mal abgesehen. Tipps hierzu gibt es genügend im Netz. Hier soll nicht weiter darauf eingegangen werden.
1. Domain
1.1 Domainname
Ein starkes Ranking-Kriterium ist der Einsatz des Keywords im Domainnamen. Allerdings würde ich nicht empfehlen, eine 4 Jahre alte, starke Domain aufzugeben, um eine neue mit passendem Namen zu registrieren.
Sofern eine neue Domain registriert, oder eine bestehende gekauft wird lohnt es sich allerdings, das zentrale Keyword mit aufzunehmen, bzw. danach zu suchen.
Mehrere Keywords sollten mit “-“ getrennt werden:
Falsch: www.maerchenvergleich.de
Richtig: www.maerchen-vergleich.de
Die Suchmaschinen können dann beide Keywords auslesen und entsprechend werten.
1.2 Domainalter
Die Registrierung einer Domain ist „relativ“ unwichtig. Der eigentliche Faktor ist, ab welchem Datum der Crawler der Suchmaschine indexierbaren Inhalt gefunden hat und mit welcher Konstanz dies über die Jahre hinweg verlief.
So ist eine Domain mit Registrierung 1999 natürlich etwas wertvoller als eine Neuregistrierung, da jedoch noch nie Inhalt gefunden wurde, hat sie ähnliche Vertrauens-Probleme, wie die neue Domain.
Hilfreich kann hier die Wayback Machine von archiv.org sein:
http://www.archive.org/web/web.php
Sie zeigt, ab wann relevanter Inhalt gefunden wurde und ob es keine „Pausen“ gab. Solche Pausen müssen nicht immer gleich ein Ausschluss aus den Suchmaschinen sein (per robots gesperrt, keine Inhalte mehr, usw.), sollten einen beim Kauf jedoch in Alarmbereitschaft versetzen. Um das Potential einigermaßen nutzen zu können, sollten die letzten Jahre keine großen Störungen aufweisen. Bei Bedarf auch einfach direkt den Webmaster um Stellung bitten.
1.3 Aktualisierungen
Hiermit sind die inhaltlichen Aktualisierungen der gesamten Domain, also aller Dokumente gemeint. Wer zu einem aktuellen Thema ganz oben stehen möchte, sollte hier einen guten Wert aufweisen.
Dies ist stark themenabhängig, da sich an der Relativitätstheorie kaum viel ändern wird, eine Börsen-Webseite allerdings mit regelmäßigen Neuigkeiten aufwarten sollte.
1.4 Performance
Google hat bisher noch nicht bestätigt, dass die Performance einer Domain (CTR, Bounce-Rate, Besucherzahl, usw.) ein Ranking-Kriterium ist.
Allerdings ist sich die SEO-Welt schon beinahe einig, dass es starken Grund zur Annahme gibt, dass die Daten von Google Analytics und der Google Toolbar mit ins Ranking einfließen könnten. Je nachdem, wie die Werte ausfallen, könnte es sich eben positiv oder negativ auswirken. Wer seine Hausaufgaben in anderen Bereichen gemacht hat (Inhalt, Design, Usability, usw.), muss hier in jedem Falle nichts befürchten.
1.5 Webmaster-Tools Anmeldung
Man kann sich vermutlich lange darüber streiten, ob es ein wirkliches Ranking-Kriterium ist oder nicht. Einen gewissen Vertrauens-Bonus kann man bei den Suchmaschinen damit aber mit hoher Wahrscheinlichkeit erlangen.
Viel wichtiger ist allerdings, dass die Suchmaschinen - wenn auch sehr eintönig - mit dem Webmaster kommunizieren. So sind zum Beispiel Crawl-Errors schnell erkannt.
In den Webmaster-Tools von Google sollte die Domain auf jeden Fall angemeldet werden. Gegen die Anmeldung bei anderen Suchmaschinen ist natürlich ebenfalls nichts einzuwenden.
1.6 XML Sitemap
Ein direktes Ranking-Kriterium ist dies ebenfalls nicht, allerdings hat man hier die Möglichkeit, mit den Suchmaschinen zu kommunizieren (wenn auch wieder sehr eintönig). Die XML Sitemap ist dafür da, eine Rohdatei der URL-Struktur an die Suchmaschinen zu übermitteln.
Sie ergänzt demnach eine „normale Sitemap“. Ich würde dringend empfehlen, eine solche Sitemap anzulegen, da die Suchmaschinen veraltete Seiten wesentlich schneller aus dem Index nehmen und neue hingegen, wesentlich schneller indexiert werden.
Der Aufbau sieht folgendermaßen aus:
Pfad: www.domain.de/sitemap.xml oder gezippt: www.domain.de/sitemap.gz (sitemap.xml.gz auch möglich)
Code:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
<url>
<loc>http://www.domain.de/seite1</loc>
</url>
<url>
<loc>http://www.domain.de/seite2</loc>
</url>
</urlset>
<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
<url>
<loc>http://www.domain.de/seite1</loc>
</url>
<url>
<loc>http://www.domain.de/seite2</loc>
</url>
</urlset>
Neben den reinen Angaben der einzelnen URLs können pro URL noch 3 Werte vergeben werden:
lastmod
Wann wurde die Datei zuletzt bearbeitet (Format JJJJ-MM-TT).
changefreq
Wie häufig wird das Dokument aktualisiert (always, hourly, daily, weekly, monthly, yearly, never).
priority
Welche Wichtigkeit hat das Dokument für die Webseite (0.0 - 1.0, kein Komma als Dezimalzeichen verwenden).
Die 3 Werte bedeuten nicht, dass ich das Ranking direkt beeinflussen kann, sonst würde natürlich stets always und 1.0 stehen. Sondern es geht darum, dass ich als Webmaster eine Empfehlung abgeben kann. So erhalten meine AGBs (wenn überhaupt in der Sitemap enthalten) den Wert 0.1 und yearly, da diese sicherlich nicht auf den oberen Positionen rangieren sollen.
Eine fertige Sitemap sieht dann z.B. so aus:
Code:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
<url>
<loc>http://www.domain.de/seite1</loc>
<lastmod>2009-08-08</lastmod>
<changefreq>daily</changefreq>
<priority>0.7</priority>
</url>
<url>
<loc>http://www.domain.de/seite1</loc>
<lastmod>2009-08-01</lastmod>
<changefreq>weekly</changefreq>
<priority>0.5</priority>
</url>
</urlset>
<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
<url>
<loc>http://www.domain.de/seite1</loc>
<lastmod>2009-08-08</lastmod>
<changefreq>daily</changefreq>
<priority>0.7</priority>
</url>
<url>
<loc>http://www.domain.de/seite1</loc>
<lastmod>2009-08-01</lastmod>
<changefreq>weekly</changefreq>
<priority>0.5</priority>
</url>
</urlset>
1.7 Non WWW und Canonicalization
Hier geht es darum, dass die Domain nur unter einer Adresse zu erreichen ist. Ob ihr www.domain.de/ oder domain.de/ bevorzugt ist eure Sache. Ich persönlich benutze www.domain.de/.
Die Domain sollte nur unter einer Form erreichbar sein, da sonst doppelter Inhalt (kurz DC, von Duplicate Content) entstehen kann. Die Suchmaschinen geben zwar an, solche Probleme im Alleingang zu regeln, in der Praxis können aber Probleme auftreten.
Im Beispiel wurde nun www.domain.de/ als Standard definiert, dann sieht alles andere folgendermaßen aus:
domain.de --> 301 Redirect auf Standard
www.domain.de/index.html --> 301 Redirect auf Standard
domain.de/index.html --> 301 Redirect auf Standard
Wenn ihr es ganz genau nehmen wollt müsst ihr sogar https:// auf http:// umleiten, allerdings nur für Bots und nicht für Besucher (Login, Formulare, usw.). Das würde jetzt aber zu weit führen. Die obigen Regeln reichen aus.
1.8 Robots.txt
Mittels der robots.txt kann gesteuert werden, wie Webcrawler die Seiten besuchen dürfen. Somit können bestimme Bereiche gesperrt werden.
Die Robots.txt ist jedoch nur ein Hinweis, bzw. eine Verhaltensregel und ist auf die Mitarbeit der Crawler angewiesen. Um einen Bereich einer Website wirklich vom Zugriff eines Crawlers zu sperren, muss dieser mittels der .htaccess ausgeschlossen werden.
Alle Crawler, offen
Code:
User-agent: *
Disallow:
Disallow:
Hier werden alle Crawler angesprochen (Wildcard *) und kein Verzeichnis gesperrt.
Alle Crawler, gesperrt
Code:
User-agent: *
Dissalow: /
Dissalow: /
Hier werden wieder alle Crawler angesprochen und die ganze Website gesperrt.
Neben Verzeichnissen können natürlich auch einzelne Dateien oder alle Dateien eines Typs von der Indexierung ausgeschlossen werden. Mehr Informationen dazu gibt es unter http://de.wikipedia.org/wiki/Robots_Exclusion_Standard
1.8 Suchanfragen zur Marke, Domain
Ähnliche wie der Punkt Performance ist dies nicht bestätigt, aber mit gewisser Wahrscheinlichkeit ein Ranking-Kriterium.
Google hat die Macht der Marken in naher Vergangenheit zwar etwas eingeschränkt, dennoch haben es starke Marken einfacher, als Grünschnäbel, oder unbekannte Konkurrenten.
Die Suchanfragen zur Marke, Domain oder Produkten kann hier als Indikator herangezogen werden. Eine direkte Verbesserung ist natürlich nicht über die Onpage-Optimierung möglich. Aber wer sich ein schickes Banner auf einer hochfrequentierten Seite leisten kann, kann natürlich direkten Einfluss auf diesen Wert nehmen ;-)
2. Die Unterseite
Der Fokus der Onpage-Arbeit liegt neben der Seitenarchitektur und der internen Verlinkung auf der einzelnen Seite selbst.
Bevor ich auf den Einbau der Keywords komme, möchte ich noch allgemeine, seitenspezifische Kriterien vorstellen.
2.1 Alter des Dokuments, bzw. der Unterseite
Allgemein gilt je älter desto besser. Da ihr diesen Vorgang nicht beschleunigen könnt, gilt es hier abzuwarten.
Darauf aufbauend macht es jedoch Sinn, alte Unterseiten nicht einfach im Nirvana verschwinden zu lassen, sondern unter Umständen einfach wieder neu aufzubereiten.
So benutze ich gerne alte, ausgediente Seiten für neuen, stark themenrelevanten Inhalt. Wenn die URL nicht passt hilft manchmal auch eine 301-Weiterleitung der alten Unterseite auf eine bessere URL, wenn auch mit z.T. starkem Vertrauensverlust, jedoch besser als eine neue Seite.
2.2 Inhaltsumfang
Bedeutet, wie viel Text, Bilder, Videos, usw. befinden sich auf einer einzelnen Unterseite. Wie bei „Text“ weiter unten beschrieben ist dies für das einzelne Keyword relativ irrelevant. Allerdings ist die Chance wesentlich höher, bei langen Dokumenten zu vielen Long-Tail-Abfragen gefunden zu werden.
Außerdem darf nicht vergessen werden, dass Besucher einen langen Artikel aus dem Bauch heraus als wertvoller einstufen, als einen sehr kurzen, bzw. sich umfassender informiert fühlen.
2.3 Qualität des Inhalts
Das Google automatisch die Qualität eines Textes beurteilen und hierbei mehr als Rechtschreibung und Grammatik prüfen kann, halte ich für ein Gerücht. Weit gefehlt, wer jetzt auf schlampigen Inhalt setzt. Denn der Satz „Content is King“ kommt nicht von ungefähr.

Nicht Google bewertet unsere Seiten in erster Instanz, sonder die Besucher. Und guter Inhalt erhält weitaus mehr freiwillige Links (die gibt es noch), als schlechter Content. Die Links sind natürlich DAS Ranking-Kriterium. Daher zahlt sich Qualität in allen Bereichen aus, womit nicht nur die Backlinks gemeint sind.
3. Der Einbau der Keywords
Im folgenden wird erklärt, wo die Keyword eingebaut werden können und sollen.

3.1 Title Tag
Der Title-Tag gilt als das zentrale Onpage-Element einer einzelnen Seite. Das zentrale Keyword sollte möglichst weit vorne stehen. Zu empfehlen sind nicht mehr als 100 Zeichen.
Äußerst wichtig ist, dass alle Webseiten über einen eigenen Title-Tag verfügen:
Startseite:
Musicals - Große Auswahl | muscialexperte25.de
Kontakt:
Kontakt | musicalexperte25.de
Neben dem direkten Ranking-Aspekt kann ein guter Title zu einer hohen CTR (Click Trough Rate) führen, daher sollte er auch unter diesem Gesichtspunkt betrachtet werden.
3.2 Meta-Description
Als reines Ranking-Kriterium eher uninteressant, wird die Meta-Description - sofern sie zum Keyword passt - in den Suchergebnissen angezeigt. Das birgt natürlich Potential im Bezug auf die CTR.
Eine Meta-Description sollte nicht nur eine Auflistung von Keywords, sondern eine halbwegs sinnvolle Beschreibung sein.
Allgemein gilt jedoch, dass besser keine Meta-Description verwendet werden sollte, als 2x die gleiche. Gerade bei contentlastigen Seiten mit vielen Zugriffen über Long-Tail-Abfragen kann die Meta-Description auch ganz entfallen.
3.3 Meta-Keywords
Als Ranking-Faktor höchst irrelevant. Es wird gemunkelt, Yahoo könnte es noch verwenden. Wenn die Meta-Keywords verwendet werden, dann bitte nur jeweils eine Hand voll, mit Komma getrennt und auf jeder Seite unterschiedlich. Ich empfehle sie wegzulassen.
3.4 URLs
Neben dem Title ist die URL der Unterseite selbst ein Ranking- und Klick-Kriterium. Das Thema ist etwas umfangreicher, deshalb habe ich hierzu ein eigenes Tutorial geschrieben, welches bald veröffentlich wird.
Zusammengefasst solltet ihr euch zu Herzen nehmen, dass „sprechende URLS“ nützlicher sind als dynamische. So sieht:
www.domain.de/rotkaeppchen
gleich viel besser aus, als:
www.domain.de/=?29ndnmaf3ndade&cm=nav&ce=nav2b&thankspage=5
Das Keyword sollte in der URL vorkommen, weil es ein Rankingkriterium ist. Sofern Ordner verwendet werden, sollten es nicht mehr als 4 sein und die Benennung kann sich gerne an Kategorien, Rubriken oder Themengruppen anlehnen:
www.domain.de/maerchen/rotkaeppchen
Einer Endung wie .html oder .php braucht es nicht. Sie schadet jedoch auch nicht unbedingt.
3.4.1 Kein Duplicate Content (DC)
Ein Inhalt darf nur unter einer URL zu erreichen sein, z.B.:
Version1: www.domain.de/marchen/rotkaeppchen
Version2: www.domain.de/maerchen/rotkaeppchen/?view=print
Die Suchmaschinen geben zwar an, solchen Problemen selbst Herr zu werden. In der Praxis können jedoch Abstrafungen oder sogar ein Ausschluss die Folge solcher Probleme sein. Für die Vermeidung von DC gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Noindex
- Robots.txt
- Canonical Tag
Noindex
Auf der unwichtigen Seite, welche DC erzeugen würde, baut ihr das Tag: <meta name="robots" content="noindex" /> ein. Damit wird diese Seite nicht indexiert.
Robots.txt
Damit können einzelne Dateien oder Verzeichnisse von der Indexierung ausgeschlossen werden. Siehe oben.
Canonical Tag
Kommt ebenfalls in den Header-Bereich.
Code:
<link rel=“canonical“ href=“http://www.domain.de/originalseite" />
Als href wird die eigentliche Seite angegeben. Der Vorteil im Gegensatz zu den oberen Varianten ist, dass auch der Trust von Backlinks auf die Originalseite übergeben wird (wie 301 Redirect).
3.4.2 Einmal URL, immer URL
Da die URLs in ihrer Form im Netz verbreitet werden ist es enorm wichtig, dass sie sich nicht verändern. Gerade am Anfang eines Web-Projekts sollte man sich daher ausreichend Gedanken über die URL Struktur machen.
Sollte dennoch mal eine andere URL notwendig sein, so bitte nur mit einer permanenten 301 Weiterleitung.
3.4.3 Schreibweise und Trailing Slash
Neben den oben genannten Kriterien ist es wichtig, dass ihr „entweder“ Groß- oder Kleinschreibung in den URLs einsetzt. Auf keinen Fall sollte beides möglich sein. Des weiteren sollten URLS nicht unter
www.domain.de/rotkaeppchen
www.domain.de/rotkaeppchen/
zu erreichen sein, sondern nur unter einer Variante. Stellt insgesamt also sicher, dass der Inhalt nur unter einer URL zu erreichen ist und auch URL-Variationen ausgeschlossen werden.
3.5 H1
Es wird häufig diskutiert, ob die H1 nun wertvoller sei als die H2 oder umgekehrt. Ich würde euch vorschlagen, sich hier nicht von SEO-Modeerscheinungen leiten zu lassen. Oder warum sollten alle plötzlich als oberste Ebene eine H2 stehen haben?
Haltet euch hier an den Aufbau eines HTML-Dokuments. Die H1 ist die erste und wichtigste Überschrift und soll die ganze Seite beschreiben.
Im oberen URL-Beispiel wäre es also: Die Geschichte vom Rotkäppchen
3.6 H2, H3, Hx
In der Regel benötigt man zu Formatierung eines Dokuments nur die H1-H3 Überschriften. Sollte es mal tiefer gehen, spricht hier nichts entgegen. Die Suchmaschinen weisen den H4-Hx jedoch keine große Bedeutung zu. Es macht also keinen Sinn, z.B. alle internen Links in H4 zu deklarieren, oder Fließtext in H5 auszugeben (auch bitte nicht in H1-H4).
Verwendet die Überschriften genau so, wie es logisch am sinnvollsten ist und schaut nur ab und an auf eure Keywordliste - eure Leser werden es euch danken.
Natürlich darf das Keyword hier auftauchen, solange es in einem natürlichen Verhältnis steht. So kann ein Aufbau exemplarisch folgendermaßen aussehen:
H1: Die Geschichte vom Rotkäppchen
H2: Rotkäppchens Reise
H3: Im Wald
H3: Rotkäppchen und der Wolf
H2: Beim Haus
H3: Rotkäppchen und der Jäger
H2: Ende
3.7 Text
Dem Text wird generell ein viel zu hohes Gewicht beim Ranking zu einem einzelnen Keyword zugeschrieben. Allgemein gilt zwar "Je mehr Content, desto besser", doch damit ist der Long-Tail gemeint und nicht die Optimierung auf einzelne Keywords oder Kombinationen wie z.B. "Anwalt Leipzig".
"(Anwalt) Leipzig (obersorbisch Lipsk) ist eine kreisfreie Stadt im Nordwesten des Freistaates Sachsen und mit 515.469 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt in den fünf Neuen Bundesländern rund um Anwalt Leipzig. Leipzig gehört zu den sechs Oberzentren Sachsens und überhaupt, ein Anwalt Leipzig ist genau das richtige für Sie!"
Hier werden Sie geholfen! Bei dieser Begriffskombination rangiert glücklicherweise kein Pendant dieses Textes auf den oberen Positionen, doch nicht selten ist das der Fall. Am Ende des Tages stellt der geübte SEO-Texter dann fest, dass dieser Begriff nicht "konvertiert". Dabei hat er vergessen, dass es nicht der Begriff ist, welcher falsche Besucher bringt, sondern die einladende Begrüßung den Besucher verwirrt:
Günstiger Anwalt Leipzig - Leipziger Anwälte - Anwalt in und um und um Leipzig herum!
Der Text sollte für den Besucher geschrieben werden und nicht für die Suchmaschinen. Das bedeutet nicht, dass die Keywordliste auf dem Nachbartisch liegen muss, nur die Fokussierung sollte die Richtige sein.
Am Anfang
Sollte das Keyword auf jeden Fall auftauchen, gerade in den ersten 100 Wörtern.
Innerhalb des Dokuments
macht es ebenfalls Sinn, das Keyword oder Variationen, sowie Synonyme zu bringen - doch bitte mit Sorgfalt.
Am Ende
wie seither vermutet, muss es nicht mehr zwingend stehen.
3.7.1 Die Keyworddichte
Sollte nicht überhalb von 5% rangieren. Darüber kann zwar eine Rankinverbesserung erreicht werden, die Chance des Ausschlusses ist jedoch wesentlich höher, siehe Johannes Beus: http://www.sistrix.de/news/887-keyworddichte-relevante-seo-basics-oder-vernachlaessigbare-vergangenheit.html
Und neben dem Abstrafungspotential lesen sich 15% Keyworddichte auch einfach etwas unangenehm.
3.8 Bilder
3.8.1 Bilddateinamen
Die Dateinamen der Bilder enthalten im besten Falle das oder die entsprechenden Keywords. Allerdings ist dies nur zu empfehlen, wenn das Bild etwas mit dem Dateinamen zu tun haben kann. Im anderen Falle kann es schnell als Spam eingestuft werden.
3.8.2 Alt-Tags und Image Titles
Auch dieser Bereich wird für die „Websuche“ meist etwas überbewertet. Es geht darum, dass ihr eure Bilder mit aussagekräftigen (und keywordbezogenen) Alt-Tags und Image-Titles verseht. Letzteres benutze ich gar nicht, weil weder das Alt-Tag als Wiederholung, noch ein variierender Image-Title sinnvoll aussehen.
Alt-Tag als Linktext bei verlinkten Bildern
Wenn ein Bild verlinkt wird, kann der Alt-Tag eines Bildes als Linktext, also Anchor-Text gewertet werden - so die Theorie. Die genauen Auswirkungen sind meiner Meinung nach noch zu unerforscht. Für die Bildsuche hat der Alt-Tag darüber hinaus noch ein Bedeutung.
Für direkte Rankings der Seite, auf welcher das Bild angezeigt wird, ist der Alt-Tag nur geringfügig verantwortlich. Es spricht aber nichts dagegen, hier sauber zu arbeiten und den Alt-Tag zu befüllen.
Bildbeschreibend
Der Alt-Tag sollte das Bild beschreiben, um einen Alternative darzustellen, wenn das Bild nicht angezeigt werden kann. Ob das Keyword in diese Beschreibung passt, ist am jeweiligen Bild zu entscheiden.
4. Seitenarchitektur und interne Verlinkung
4.1 Der Link
Der Link ist sozusagen das Alpha und Omega des Internets.
Mit einem Link gebe ich eine Empfehlung ab. Er ist also ein vertrauensbildendes Attribut für das Linkziel. Wenn nun Domain A auf Domain B verlinkt, so stuft eine Suchmaschine Domain B als wichtiger ein, wie zuvor (so die stark vereinfachte Theorie - mit Ausnahmen), von der Stärke mal ganz zu schweigen.
Wenn ich mich nun selbst als den Fußballer schlechthin empfehle mag das etwas voreingenommen klingen. Im gleichen Stil sieht es natürlich mit der eigenen Webseite aus.
Ein Link von Domain A, Seite A auf Domain A, Seite B hat natürlich nicht das Gewicht, wie obiges Beispiel. Trotzdem gebe ich eine Empfehlung ab.
So hat die Startseite zum Beispiel bereits einiges an Vertrauensvorsprung (im Folgenden "Trust") bei den Suchmaschinen erwirtschaftet, indem andere Domains darauf verlinken. Diesen Trust kann die Webseite nun weitergeben.
Der so genannte "Trust-Flow", welch ein Buzzwort.
Doch nicht nur die Startseite besitzt Trust. So besitzen Unterseiten mit eingehenden Links Trust, oder eine Hauptkategorie, usw. Des weiteren kann Trust über mehrere Instanzen weitergegeben werden.
Es gilt nun diesen Trust bestmöglich zu verteilen.
4.1.1 Die Richtung
Ein Link allein überträgt zwar Trust, die Richtung fehlt jedoch. Wenn ich mich als als supertollen Typen vorstelle, jedoch vergesse, dass ich mich dem runden Etwas verschrieben habe, so werde ich mich kaum für die nächste Fußball-Nationalmannschaft qualifizieren.
Dies gilt natürlich nicht nur für Eigenlob (interne Links), sondern auch für alle Externen.
Für die richtige Richtung wurde der Linktext (oder Anchor-Text) erfunden. In der Suchmaschinenoptimierung ist die Richtung das Keyword, auf welches die Zielseite optimiert werden soll:
Link 1: hier klicken
Link 2: weiter
Link 3: Sony Plasma-Bildschirm
Alle drei Links besitzen (in der Theorie) den gleichen Trust. Die Zielseite soll zu Sony Plasma-Bildschirm ranken und wurde auch entsprechend optimiert. Link 1 und 2 stärken die Unterseite auch, allerdings wird lediglich ein undefinierbarer Trust-Tropfen verteilt.
Erst Link 3 entfaltet sein vollen Potential, indem „keywordrelevant“ verlinkt wurde.
Das Potential des Linktextes könnt ihr leicht selbst erkennen, wenn ihr mal "click here" bei Google eingebt. Das erste Ergebnis, der Adobe Reader, hat dieses Keyword nicht einmal im Text erwähnt. Es ist aber leicht vorzustellen, wie viele Tausend oder Millionen Webseiten mit „click here“ auf die Webseite verweisen.
4.1.2 Nur der 1. Link zählt
Es bringt euch keinerlei Vorteil, nun von der Startseite aus mit allen relevanten Keywörtern auf eine Unterseite zu verlinken. Die Suchmaschinen zählen nur den ersten Link und somit auch nur den ersten Linktext.
Ein „weiter“ kann also gerne kommen, allerdings sollte zuvor ein seo-relevanten Link gesetzt worden sein. Mit vorher, ist davor im Quelltext der einzelnen Seite gemeint.
4.1.3 Von nofollow und SEO-Hysterie
Bis vor kurzem gab es die Möglichkeit, interne Links mit dem Attribut „rel=“nofollow“ auszustatten. Dadurch wurde dieser Link - sozusagen - wertlos. Die Suchmaschine folgt dem Link zwar, rechnet der Zielseite aber keinen Trust zu und ignoriert auch den Linktext.
So konnte auf unwichtige Seiten wie "AGBs", "Impressum", usw. mit nofollow verlinkt werden, um den Trust für sinnvolleres aufzusparen.
Laut Google soll dies seit neustem nicht mehr funktionieren.
Nun gibt es neue Möglichkeiten, wie zum Beispiel der Einbau des Link mittels IFrames oder JavaScript Crypting.
Ehrlich gesagt halte ich nicht allzu viel davon!
Googles Intention den nofollow-Wahn zu streichen war sicherlich nicht, dem IFrame wieder mehr Gewicht zu verleihen. Ich habe nofollow auch genutzt, aber dieser Wink mit dem Zaunpfahl wurde von mir evtl. etwas anders verstanden, als von manchen Kollegen.
Ich hatte nur positive Erfahrungen mit nofollow, doch die Wirkung war im Vergleich zu anderen SEO-Themen eher gering. Nicht selten sperren Webmaster durch den falschen Einsatz solcher Techniken ganze Bereiche vom Trust aus. Doch auch wenn perfektioniert, war der Ausschlag moderat.
Ich habe Matt Cutts Nachricht zum Thema nofollow folgend verstanden:
Konzentriert euch wieder auf andere Dinge und benutzt solche Attribute nicht zum flicken einer verkorksten Seitenarchitektur. Unwichtiges kommt zuletzt und wird auch dementsprechend gewertet.
Das sich das nicht auf alle Seiten umsetzen lässt ist natürlich selbsterklärend. Ich würde empfehlen auf jeden Fall noch etwas abzuwarten, bis sich das Thema wieder gesetzt hat und die Auswirkungen sichtbar sind. Gerade auch die Auswirkungen von neuen Methoden im Bezug auf einen echten Vor- oder Nachteil.
4.2 Flache Seitenarchitektur
Hört sich einfach an, ist es im Grunde genommen auch. Leider wird das häufig immer noch falsch gemacht.
Flach bedeutet, dass der Bot möglichst schnell ALLE Seiten indexieren kann. In maximal 4-5 Klicks sollte also auch die hinterste Seite zu erreichen sein. Weniger, ist hier natürlich noch besser.
Dafür reicht die Hauptnavigation in der Regel nicht aus. Weitere "Navigationsmöglichkeiten" sind:
- Aufklappnavigation (mittels CSS)
- Breadcrumpnavigation
- Tag-Clouds
- Ähnliche Artikel, Produkte, Themen, usw.
- Verlinkung im Text
- Diverse Kategorien, Attribute, Archive, usw.
- Blätternavigation
4.2.1 Aufklappnavigation (mittels CSS)
Schaut am besten hier:
http://barrierefrei.e-workers.de/workshops/tricks/menues.php
Die Links sind in HTML alle sauber ausgegeben und werden mittels CSS ausgeklappt. Auf keinen Fall sollte das mit JavaScript geschehen, außer alle Links werden erst mittels <a href...> ausgeschrieben und später wieder geschlossen.
4.2.2 Breadcrumpnavigation
Die so geannte Brotkrümelnavigation zeigt den Navigationspfad an:

Neben der internen Verlinkung macht es natürlich auch aus Usability-Sicht Sinn.
4.2.3 Tag-Clouds
Die so genannten Tag-Clouds sind bei der internen Verlinkung enorm hilfreich, vor allem, wenn Sie von den Usern selbst erzeugt werden. So wird die Keywordrecherche praktisch von der Masse übernommen.

In diesem Beispiel befindet sich hinter jedem Wort eine separate Unterseite, mit relevanten Artikeln zu diesem Thema. Natürlich auf das entsprechende Keyword optimiert.
Solche Tag-Clouds können auf allen Seiten, z.B. im unteren Bereich der Sidebar untergebracht werden.
4.2.4 Ähnliche Artikel, Produkte, Themen
Diese Bereiche gibt es in verschiedenen Ausführungen. Als "Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch", "Passendes Zubehör", oder "Ähnliche Artikel", usw.
Im Bereich des E-Commerce werden damit passende Produkte verknüpft, auf Blogs passende oder verknüpfte Artikel, usw.
Neben der einfachen Verlinkung ist diese auch noch höchst themenrelevant.
4.2.5 Verlinkung im Text
Die klassische Art der Verlinkung wird all zu oft ganz vergessen. Das ganze maschinell umzusetzen ist meist nur mit erheblichem Entwicklungsaufwand umzusetzen, sofern es für die Software keine entsprechenden Plug-Ins gibt.
Allerdings kann dies bei kleineren Websites auch von Hand umgesetzt werden. Jede Unterseite hat ein entsprechendes Keyword, oder eine Keywordkombination, auf welche optimiert wird. Taucht dieses Keyword nun auf einer anderen Seite im Text auf, kann querverlinkt werden. Bestes Beispiel ist wohl Wikipedia.
4.2.6 Diverse Kategorien, Attribute, Archive, usw.
Neben der reinen Aufteilung in Kategorie und Rubrik gibt es - gerade im E-Commerce - noch viele weitere Gruppierungs- oder Differenzierungsmöglichkeiten.

In diesem Beispiel kann die Suche nach Digitalkameras auf der linken Seite noch verfeinert werden.
4.2.7 Blätternavigation
Gerade bei Blogs, oder bei Produktkategorien kann die maximale Anzahl an Einträgen oft weit über den maximal pro Seite dargestellten Einträgen liegen. dann sieht das meistens so aus:
Seiten: 1 - 2 - 3 - 4 ...25
Mit einem Klick auf Seite 4 sieht es dann so aus:
Seiten: 1 ... 4 - 5 - 6 ... 25
Die meisten Crawler steigen nach ein paar Klicks aus, viele Seiten würden hier also gar nicht indexiert werden. Es ist also notwendig, alle Seiten auszugeben:
1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25
Über dem Inhalt kann aus Usability-Sicht gerne die einfache Navigation bleiben, allerdings sollte unten dann eine komplette Navigation stehen, damit der Crawler alle Seiten mit 2 Klicks erreichen kann (z.B. 1 Klick auf Seite 17 + 1 Klick auf den 7. Artikel).
4.3 Interne Linkpopularität
Diese beschreibt, wie viele Seiten auf eine andere Seite der gleichen Domain verweisen. Wenn die obigen Punkte alle sauber umgesetzt wurden, müsste diese äußerst gut aussehen.
So soll es nicht passieren, dass viele Seiten nur von einer Seite angelinkt werden, sondern möglichst häufig. Ein Tool, mit welchem das überprüft werden kann ist Xenu Link Sleuth:
http://home.snafu.de/tilman/xenulink.html
Neben vielen weiteren tollen Eigenschaften, sieht man nun unter anderem, wie oft eine Seite intern verlinkt wird, kann danach sortieren und entsprechend gegensteuern.
5. Fazit
Seht die Onpage-Optimierung nicht als das Mittel für gute Rankings an, oder als das SEO-Thema Nummer 1. Viel mehr ist die Onpage-Optimierung der Grundstock, auf welchem der SEO-Erfolg Fuß fassen kann. Ohne eine ordentliche Onpage-Optimierung fällt der SEO-Erfolg meist nur sehr moderat aus. Die Grenzen sind hier natürlich auch fließend.
Dennoch sollte das Thema immer unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit betrachtet werden. Der „Life-Time-Value“ der Onpage Maßnahmen, sofern man das so überhaupt bezeichnen kann, darf bei dieser Investitionsprüfung allerdings nicht zu kurz kommen.
Weitere Tutorials:
- Integrated Search Engine Optimization (ISEO)
Bei Fragen, Anregungen, Lob, Kritik, sowie Vorschlägen für neue Tutorials oder Verbesserungen benutzt ihr am besten folgenden Forenthread:
Disskussion: Onpage Optimierung - Ranking Faktoren der Webseite
Christoph Trautmann
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