Photoshop

Planet in 10 Schritten (Photoshop Tutorial)

Tutorial erstellt von powerschulzi, letzte Änderung am 14.09.2006


1. Wir öffnen als Erstes ein neues Bild. Hier erstellen wir die Textur für unseren Planeten.
Im Beispiel ist es 1000*1000 Pixel groß und weiß.

2. Nun benötigen wir Brushes. Am geeignetsten sind Grungebrushes, da sie sehr "unordentlich" sind und viel Struktur haben. Genau wie echte Planeten =).
Solltet ihr keine Grungebrushes haben, dann sucht doch einfach bei google.
Die Texturebene pinseln wir nun mit großen Brushes voll. Falls ihr nur kleinere haben solltet, dann vergrößert sie einfach. Sie werden dadurch zwar etwas unscharf, was allerdings jetzt nicht entscheidend ist. Unser Bild sollte so ähnlich aussehen:



3. Jetzt wiederholen wir den 2. Schritt, nur dass wir die Brushes in einer anderen Größe verwenden. Achtet aber darauf, dass euer Bild nicht zu dunkel wird.



4. Nun duplizieren wir unsere Ebene und wenden den Differenzwolken-Filter an. Im Beispiel wurde er vier mal angewendet. Wir legen ihn unter die ursprüngliche Textur. Dem alten Layer geben wir eine Hauptdeckkraft von 70%.



5. Unsere Textur ist nun schon soweit, dass sie für einfarbige Planeten (z.B. Wüstenplaneten oder Wasserwelten) reicht. Der Beispielplanet ist aber ein Planet mit Wald und Wasser. Also sorgen wir für etwas Farbe.
Wir nehmen unsere Differenzwolkenebene und färben sie mit "Strg+U" blau.
Die andere Ebene mit den Graustufen färben wir grün. Somit hätten wir Wald und Wasser. Auf diesem Wege kann man auch noch mehr Farben einbringen und sehr komplexe Texturen erstellen. Auch mit Fototexturen lässt sich so sehr schön arbeiten.
Unser Bild sollte nun etwa wie dieses aussehen:



6. Die beiden Ebenen verbinden wir nun zu einer und nehmen das kreisförmige Auswahlwerkzeug um mit gedrückter Umschalttaste einen Kreis - der fast das gesamte Bild einnnimmt - zu ziehen.
Diese Auswahl kopieren wir in unsere Weltraumszene. Den Auswahlkreis müssen wir hier unbedingt aktiv lassen. Auf keinen Fall "Strg+D" drücken ;)



7. Wir geben dem Planeten nun etwas Struktur.
Dazu duplizieren wir ersteinmal unsere Texturebene. Auf der oberen Ebene wenden wir den Relieffilter mit einer Höhe von 3 und einer Stärke von 241 an. Durch den Filter ist nun ein Rand entstanden. Diesen beseitigen wir, indem wir von unserer Reliefebene einen Pixel am Rand abschneiden.
Die Ebenendeckkraft setzen wir auf 75%, die Füllmethode ist die Überlagerung.



8. Danach verbinden wir die beiden Ebenen wieder und wenden den Wölbungsfilter mit einer Stärke von 35 an.

9. Nun geben wir unserem Planeten eine Atmosphäre. Dazu verwenden wir Ebenenstile. Der Schein nach innen und der Schein nach außen müssen die gleiche Farbe haben (hier ein helles blau), auf linear abwedeln gestellt sein und eine Deckkraft von 100% haben.
Je nachdem, wie groß ihr den Planet in eurer Szene skaliert habt, müsst ihr auch die Größen des Glows anpassen. So kann man auch die Dichte der Atmosphäre steuern.
Nun erstellen wir eine neue Ebene, legen sie unter den Planeten und verbinden diesen mit der neuen Ebene. Dadurch sind die Ebenenstile direkt ins Bild eingebunden.

10. Da wir nun keinen perfekten Kreis mehr als Planetenebene haben, wird nun wieder unsere Kreisauswahl wichtig.
Wir Markieren all das, was "in" der Planetenebene liegt und zeichnen mit einem großen, weichem Pinsel einen Schatten, wie er auch auf einer normalen Kugel zu finden sein sollte. Achtet dabei auf die Stellung und Ausrichtung der Lichtquellen in eurer Szene.
Dann invertieren wir die Auswahl und radieren mit einem großen, weichem Radiergummi den Schein nach außen überall dort weg, wo wir innen den Schatten gezeichnet haben.



11. Zu guter Letzt geben wir dem Planeten noch einen Feinschliff und schärfen ihn mit der Funktion "Unscharf maskieren".
Wer möchte, kann auch noch etwas den Kontrast oder die Farbwahl verändern.



Viel Spaß!

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