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Glaseffekt durch Ebenenstile (Photoshop Tutorial)
Tutorial erstellt von powerschulzi, letzte Änderung am 05.12.2006Warum Ebenenstile?
Ebenenstile in Photoshop sind manchmal sehr praktisch, denn sie passen sich der Ebene an und sind somit variabel.
Entdeckt man im nachhinein beispielsweise noch einen Rechtschreibfehler, so kann man ihn so noch ausbessern, ohne das man alle Einstellungen bzw. Aktionen wiederholen müsste.
Man kann auch Ebenen duplizieren und drehen, ohne dass Glanzeffekte verfälscht werden.
Außerdem kann man Stile auf jedes beliebige weitere Objekt draufkopieren, was manchmal mühevolle Detailarbeit erspart.
Der Grundschritt
Der Trick hierbei ist, dass Photoshop den Glanzeffekt fast vollständig selbst erstellt.
Wir wählen unsere Schriftebene aus. Die Beispielebene ist ein einem hellen Blau gehalten.
Unsere Glasschrift soll in den Untergrund "eingraviert" werden, da der Effekt sonst nicht zustande kommt.
Also fangen wir mit dem Ebenenstil "Abgeflachte Kante und Relief" an.
Der Stil wird auf "Relief an allen Kanten" geändert.
Die Größe passen wir der Schriftgröße an.
Sehr große Schriften (z.B. auf Postern) verlangen auch ein größeres Relief.
Den Winkel können wir nach belieben ändern, was uns eine gute Anpassung ans Gesamtbild ermöglicht.
Verändern wir die vorgegebene Zahl, so müssen wir sie uns merken, da sie im nächsten Schritt nochmals verwendet wird. Im Beispiel belassen wir es bei der Standardeinstellung.


Glanzleistung
Dies ist schon fast alles, was zu einem Glaseffekt nötig ist: Das richige Zusammenspiel von Relief und dem "Schatten nach innen".
Die Deckkraft setzen wir auf 75%. Bei Winkel geben wir die gleiche Zahl wie beim Relief ein, denn so kommen die richtigen Glanz-Schatten-Effekte zustande.
Ich habe die Größe hier auf 1 gesetzt. Bei großen Schriften sehen größere Werte natürlich wieder besser aus. Ein Wert von 5 wäre bei diesem Schriftzug (Größe 150) auch noch annehmbar.
Die Distanz ist auf 5 Pixel geblieben. Aber auch hier müssen wir die Einstellungen der Schriftgröße anpassen.


Spiegel
Sauberes Glas spiegelt. Unser Glas ist sauber. Logische Schlussfolgerung: Unser Glas spiegelt.
Wie bewerkstelligen wir das? Mit der "Verlaufsüberlagerung".
Der Vorgegebene Schwarzweiß-Verlauf ist okay, wir müssen ihn nur ein wenig verkleinern. Dazu doppelklicken wir auf den Verlauf und schieben den Regler für weiß um ca. ein Drittel nach vorne.
Die Skalierung setzen wir auf 50%. Da wir nun nur noch schwarz und weiß sehen, geben wir bei "Deckkraft" einen Wert von 35% vor.



Feinarbeit
Um das Ganze noch richtig leuchten zu lassen, geben wir der Ebene einen vierten Stil: Den "Schein nach innen".
Da es leuchten soll, setzen wir die Füllmethode auf "Linear abwedeln".
Damit die Schrift nicht zu hell wird, setzen wir die Deckkraft auf 52%.
Nun leuchtet es vom Rand aus. Wir wollen es aber selbst als eine Art Lichtquelle darstellen, also verschieben wir den kleinen Punkt bei Quelle von "Kante" auf "Mitte".
Die Größe stellen wir auf 13.


Und fertig ist der Glaseffekt, der rein mit Ebeneneffekten auskommt und somit besonders schnell und einfach machbar ist.
Viel Spaß!
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