Terragen

Handbuchreihe: Terrain (Terragen Tutorial)

Tutorial erstellt von Alex, letzte Änderung am 21.05.2007

Terrain


In diesem Teil beschäftigen wir uns mit der Erstellung eines Terrains.
Mir fallen jetzt auf Anhieb erstmal 3 Möglichkeiten ein an Terrains zu kommen:

1 Runterladen
2 In Terragen generieren
3 Mit Plugins/Programmen generieren

Runterladen:

Es gibt viele Seiten im Internet, die reale Terrains anbieten. Z.B. ein Terrain der Nordseeküste, den Alpen oder auch ausländischen Gebieten. So eine Seite ist zum Beispiel diese hier: www.terrafiction.de. Diese Terrains runtergeladen, können sie im „Landscape“ Fenster unter „open“ geladen werden.

In Terragen generieren:

Wie wir schon im Einführungstutorial gemacht haben, kann man in Terragen selber Terrains generieren. Ein Klick auf „Generate Terrain“ öffnet das benötigte Fenster.

Terrain Genesis:



Method:

Dort stellt ihr das Verfahren, oder die Art, ein, mit der das Terrain generiert werden soll. Wenn ihr das Menü aufklappt seht ihr was es zur Auswahl gibt:



Subdivide & Displace II:
Ist die Original Methode, sozusagen der Standart.

Perlin Noise:
Ist die richtige Einstellung für weiche wellige Terrains.

Ridged Perlin:
Erzeugt rippige, kurzwellige, Gebirgskämme.

Multi Perlin & Ridged Multi Perlin:
Wird benutzt um mehr zerklüftete und schroffe Terrains zu generieren.

Bei der „Method“ Einstellung ist es so, dass es nicht viel bringt es groß zu erklären. Man muss es einfach ausprobieren und schauen wobei man das für sich schönste Ergebnis bekommt.



Action:


Man kann ein Terrain mehrmals übereinander generieren, um verschiedene Ergebnisse zu erhalten. Ist die erste Option aktiviert: „Erase first and generate new Terrain“, dann löscht er beim generieren eines neuen Terrains das Alte direkt mit, bei der zweiten Option „Generate Features on existing Terrain“, bearbeitet er das schon vorhandene Terrain einfach noch mal.

Settings:


Realism:
Je höher der Regler gestellt ist, desto realistischer werden die Terrains. D.h. es werden keine schroffen zerklüfteten Berghänge gemacht, sondern schön weiche Übergänge. Je niedriger, desto unrealistischer und schroffer.

Smoothing:
Gibt an wie „smooth“ also weich das Terrain ist. Hat wieder etwas mit der Realität zu tun. Außerdem kann man damit verschiedene Atmosphären schaffen. Weiche Berge bei z.B. ruhigen Sonnuntergängen, steile Hänge etc. bei Sturmbildern.

Canyonism:
Macht die Übergänge zwischen Tälern und Bergen steiler, dass es wie Canyons wirkt.



Size of Features bestimmt die Größe der Berge. Es beeinflusst sowohl die Höhe als auch die Breite/Länge der Berge.

Nachdem wir ein Terrain generiert haben können wir es modifizieren. Klickt dazu auf den Button „Modify…“



Es öffnet sich ein neues Fenster:



Set Height Range:
Hier kann man den höchsten und tiefsten Punkt des Terrains festlegen. Wenn ihr from 1,m to 2,m eingebt, bekommt ihr praktisch nur eine ebene Fläche, wenn ihr hohe Berge, aber keine tiefen Täler unter 0 haben wollt, setzt 0,m 1000,m….

Scale Vertical:
Mit dieser Einstellung kann man das Terrain strecken, zusammen drücken und invertieren.

Man klickt zuerst auf einen der 3 Buttons,



sodass sich der Zahlenwert im Kästchen daneben verändert, und drückt dann „Scale Vertical“, um die Änderungen zu übernehmen. Natürlich können auch unabhängig von den Buttons Stretch, Squash und Invert Zahlen eingegeben werden.

Stretch:
Die Landschaft wird von 100% auf 133% gedehnt

Squash:
Die Landschaft wird von 100% auf 75% zusammengedrückt

Invert:
Die Landschaft wird mit -100% traktiert *g*

Die beiden Einstellungen „Glaciate“ und „Canyonize“ haben wir schon im „Terrain Genesis“ beim generieren eines neuen Terrains kennengelernt. Hier können sie im Nachhinein noch mal angewandt werden.



Glaciate macht die Landschaft weicher,
Canyonize macht die Landschaft steiler und schroffer.

Abschließend zu diesem Fenster möchte ich euch noch den letzten Button vorstellen.



Clear / Flatten macht etwas ganz gemeines, er löscht das ganze Terrain. Also mit Vorsicht zu genießen.

Wenn uns jetzt das modifizierte Terrain immer noch nicht gefällt können wir es noch mit einem anderen Terrain verbinden/kombinieren.

Das geht im „Terrain Combine“ Fenster.

Mit einem Klick auf den gleichnamigen Button gelangen wir in das benötigte Fenster.





Mit den Einstellungen „Method“ kann eingestellt werden, auf welche Art die Terrains ineinander kopiert werden sollen.

Addition:
Addiert die beiden Terrains

Subtraction:
Subtrahiert die beiden Terrains voneinander

Was die anderen Optionen bewirken weiß ich ehrlich gesagt nicht….

Probiert es einfach für euch selber aus, ich sag besser nichts dazu, sonst sag ich nachher noch was Falsches.

Die letzten Einstellungen die ich in diesem Teil erklären werde findet ihr nach einem Klick auf den Button „Size“



Im dann erscheinenden Fenster:



Wie der Name schon sagt, kann man hier die Größe des Terrains festlegen.

Terrain Grid Points:
Hiermit stellt man die Auflösung ein. Standardmäßig auf 256x256. Je höher man die Auflösung stellt, desto detaillierter kann das Terrain dargestellt werden, desto länger sind aber logischerweise auch die Renderzeiten. Doch nehmt das in Kauf und stellt die Größe etwas höher. In der Demoversion beträgt die maximale Auflösung 512x512. Zur Freischaltung der anderen Größen müsst ihr das Programm auf http://www.planetside.co.uk registrieren lassen. Kostet auch nicht die Welt….

Render Curved Terrain:
Hiermit lässt sich die Rundung einstellen. Die Erde ist ja wie wir seid Columbus das mal in die Welt gesetzt hat (war es wirklich Columbus…?) vermuten rund. Wenn diese Rundung dargestellt werden soll müsst ihr den Haken bei „Render Curved Terrain“ reinklicken. Rechts kann dann noch der Planeten Radius eingesetzt werden. Erde, Mars, Mond sind schon vorgegeben, manuell kann man aber auch eigene km Werte eintragen.

Das war’s zur Erstellung von Terrains in Terragen.
Die dritte Möglichkeit – nach runterladen und in Terragen generieren – die es gibt um Terrains zu erstellen sind kleine Zusatzprogramme. Meiner Meinung nach das Beste davon ist „TerraFormer 2“. Man kann es z.B. hier runterladen: http://www.jg-company.com/datein/TerraFormer.zip und ein deutsches Handbuch ist mitgeliefert. Ich spare mir deswegen die Erklärung.

Das war’s dann auch schon zu dem Teil „Terrain“.

Bis dann,
Vagabond

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