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Handbuchreihe: Himmel (Terragen Tutorial)
Tutorial erstellt von Alex, letzte Änderung am 21.05.2007Himmel
In diesem Teil beschäftigen wir uns mit den Einstellungen des Himmels.
Dazu gehören Wolken, die Sonne und die Atmosphäre.
Schauen wir uns erstmal das „Athmosphere“ Fenster an, welches sich mit eine Klick auf diesen Button

aufrufen lässt.

Mit den obersten beiden Buttons „Open…“ „Save…“ kann man Atomsphären öffnen und abspeichern. Der „Effects…“ Button daneben

Ist standardmäßig grau ausgeblendet. Zusätzliche Effekte lassen sich nachträglich reinladen.
1. Simple Haze
Eine grobe Übersetzung des englischen Textes wird schon fast Alles erklären.

Simple Haze simuliert den Dunst der Atmosphäre, Nebel, oder Wasserdunst. Weiterhin produziert es ein Glühen um die Sonne und gibt Sonnenuntergängen mehr Stärke. Zur Zeit ist wird die „Colour“ von „Simple Haze“ auch noch für die Farbe der Wolken gebraucht.

Density:
Je größer der Wert, desdo größer sind die grad genannten Effekte. Je kleiner, desto weniger deutlich…
Half-height:
Mit dieser Einstellung ist das so ne Sache… man kann das nicht wirklich gut erklären. Ich versuchs mal. Mit Half-height stellt man die Tiefe der Atmosphäre ein. Ein niedriger Wert lässt eine flache Atmosphäre entstehen, welches z.B. für Nebel sinnvoll ist, ein hoher Wert macht die Atmosphäre weiter weg und man hat den Eindruck als ob die Wolken weit weg wären. Es handelt sich um einen exponentiellen Wert, was heißt, dass er sich bei jeder höheren Zahl verdoppelt sich immer. (Quardatisch)
Am Besten probiert man einfach ein bisschen rum, da man es wie gesagt nicht genau beschreiben kann. Wenn man sich die verschiedenen Ergebnisse anschaut versteht man es recht schnell.

Dort kann man die Farbe verändern ;)
2. Atmospheric Blue

Diese Einstellung macht das blaue Erscheinen (appearance) am Himmel, wirkt aber auch auf andere Elemente in der Szene. Die meisten Himmeleffekte können ohne das Ändern der Farbe erreicht werden.
3. Light Decay / Red

Wenn Licht die Atmosphäre durchscheint und das blaue Licht zerstreut hat das einen rötlichen Effekt zur Folge. Das ist, was verursacht, dass die Sonne beim Sonnenuntergang rot färbt. Es wirkt sich auch auf andere Elemente der Szene aus.

n den meisten Fällen sollten sich die Farben der „Atmospheric Blue“ und „Light Decay“ ergänzen. Wenn das Häkchen aktiviert ist, werden sich die Farben stärker anpassen um eine Atmosphäre zu erstellen wie sie auf der Erde ist.
Das wars zum Fenster „Atmosphere“. Doch ein guter Himmel braucht nicht nur die passende Atmosphäre, sondern auch passende Wolken.
Öffnen wir das „Cloudscape“ Fenster mit dem Klick auf

den richtigen Button.

Laden und speichern von Wolken:
Es gibt im „Cloudscape“ Fenster keine extra Funktion um die Wolken zu speichern oder zu laden. Sie werden automatisch mit dem Speichern der Atmosphäre und der „World“-Datei gespeichert und können auch genau so wieder automatisch geladen werden.
Ins Auge fällt zuerst das große Vorschaufenster.

Um dieses zu aktualisieren muss man auf ß Update View à klicken.
Gehen wir wie immer die Einstellungen von Oben nach Unten durch:

Sky size:
Hiermit wird die Größe des Himmels eingestellt. Ein größerer Himmel hat zur Folge, dass die Renderzeit ein bisschen zunimmt, sonst eigentlich nichts. Manchmal hat man das Problem, das am Horizont schwarze stellen zu sehen ist. Das liegt dann daran, dass der Himmel nicht ganz bis zum Boden kommt. In diesen Fällen hilft eine Erhöhung der Sky size.
3D / 2D:
2D Wolken sind die originalen Terragenwolken. Die 3D Wolken sind eine kleine Verbesserung. Um das Meiste aus 3D Wolken rauszuholen sollte man "Cloud Shade Accuracy" bei den „Render Settings“ auf Maximum stellen. In den meisten Fällen sollten 2D Wolken vollkommen ausreichen und bei 3D Wolken hat man des Öfteren mal Fehler in den Wolken.

Beim Ändern der Wolkenfarbe sollte man sehr vorsichtig sein, da das auch die „Haze Colour“ beeinflusst.

Klickt man auf den „Generate Clouds…“ Button kommt man in das „Cloud Genesis“ Fenster.

Hier kann man neue Wolken erstellen.
Persistence:
Ein hoher negativer Wert hat zur Folge, dass die Wolken sehr weich werden, ein hoher positiver Wert hat zur Folge, dass die Wolken sehr zerstreut aussehen.
Recurrence:
Ausgeblendet und kann nicht benutzt werden.
Largest Cloud Size:
Hier wird die Größe der Wolken bestimmt.
Je weiter links der Regler, desto kleiner die Wolken, je weiter rechts, desto größer.

Density Contrast:
Regelt die Dichte der Wolken. Ein niedriger Wert lässt die Ränder der Wolken scharf erscheinen und außerdem die Wolken dunkler aussehen. Ein hoher Wert steht für weiche Wolken.
Density Shift:
Mit dieser Einstellung stellt man ein wie viele Wolken zu sehen sein sollen. Ein großer negativer Wert steht für kaum Wolken, ein hoher Positiver für ganz viele Wolken, also für einen bedeckten Himmel.

Die Einstellung „Darkening“ in den Cloud Lighting Settings“ gibt an, wie dicht die Wolken sein sollen, also wie viel Licht durchscheint.
Das war’s dann zu dem Teil „Himmel“.
Bis dann,
Vaga
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